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220013 Geschichte der freien und unfreien Arbeit in der Longue Durée (S) (WiSe 2018/2019)

Inhalt, Kommentar

Was bedeutet freie und unfreie Arbeit? Welche Kontinuitäten und Brüche sind in den Arbeitsverhältnissen zwischen Antike, Mittelalter und Moderne erkennbar? Welche Rolle spielen Knechtschaft, Zwangsarbeit und Sklaverei (chattle slavery) im Verhältnis zur Lohnarbeit und der selbstständigen Erwerbstätigkeit (self-employment) für die Entstehung und Dynamik des Kapitalismus? Für Marx und orthodoxe Marxisten ermöglichen und treiben in erster Linie die auf Lohnarbeit basierenden Arbeitsverhältnisse die Reproduktion des Industrie-Kapitalismus voran. Unorthodoxe Marxisten – und in den letzten Jahren auch zunehmend Vertreter der sog. Global Labor History – wenden hingegen ein, dass unfreie Arbeitsformen im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts eher zugenommen hätten. Solche und ähnliche Themen werden im Seminar behandelt. Der zeitliche Schwerpunkt liegt dabei auf der Periode zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert. Allerdings werden auch die Arbeitsverhältnisse früherer Epochen angeschnitten. Schließlich werden wir der Frage nachgehen was diese Debatten für Folgen im Hinblick auf die Beurteilung der Arbeitsverhältnisse des 21. Jahrhunderts haben könnten.

Literaturangaben

Hugo Soly, Catharina Lis, Worthy Efforts: Attitudes to Work and Workers in Pre-Industrial Europe, Leiden 2012

Marcel van der Linden, Workers of the World. Eine Globalgeschichte der Arbeit, Frankfurt a. M. 2017

Tom Brass, Labour Markets, Identities, Controversies: Reviews and Essays, 1982-2016, Leiden 2017

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Di 16-18 T2-214 08.10.2018-01.02.2019

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
22-2.1 Theoriemodul Grundseminar Theorien in der Geschichtswissenschaft benotete Prüfungsleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

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