Das Gottesurteil im Tristan, der Reichstag im Reinhart Fuchs oder aber Das heiße Eisen von Hans Sachs sind nur wenige Beispiele dafür, daß sich in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit auch die Rechtsbräuche der Zeit widerspiegeln.
Ziel des Seminars soll es sein, die rechtlichen Vorstellungen, die hinter den Texten stehen, genauer zu untersuchen und die Frage nach der Funktion rechtlicher Elemente im literarischen Kontext zu stellen. Um sich dem Thema anzunähern, werden nicht nur literarische Texte (u.a. Tristan, Iwein, Nibelungenlied, Reinhart Fuchs, Fastnachtspiele), sondern auch Rechtsbücher der Epochen (u.a. Sachsenspiegel, Schwabenspiegel, Constitutio Criminalis Carolina) in Auszügen gelesen.
Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 14-16 | unveröffentlicht | 11.04.-22.07.2005 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Germanistik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | BaGerPoB2; BaGerP2L | 3/4 | |||
| Germanistik/Deutsch | MA/SI/SII; AED; A.4; B.3 | Teilleistung der Zwischenprüfung möglich GS und HS | |||||
| Literaturwissenschaft / Bachelor | (Einschreibung bis WiSe 05/06) | Kern- und Nebenfach | BaLitB1; BaLitPEuLit | 2/4 | |||
| Literaturwissenschaft / Magister | Haupt- und Nebenfach | LTG | Teilleistung der Zwischenprüfung möglich GS und HS |