Seit jeher wird die Schule mit dem Problem der Heterogenität der Schülerschaft konfrontiert. Eine der Strategien für den Umgang mit diesem Problem besteht in der Schaffung von homogenen Lerngruppen nach bestimmten Kriterien. Einige solcher Kriterien (Rasse, Staatsangehörigkeit) werden heute -weil undemokratisch und ungerecht- kaum noch, zumindest formal, für äußere Differenzierung verwendet, andere dagegen (z.B. Alter, Behinderung) prägen trotz aller Kritik immer noch den Schulalltag (Jahrgangsklassen, Sonderschulen). Drei unterschiedliche Schulformen (Hauptschule, Realschule und Gymnasium) sind ebenfalls als (leistungs-)homogene Lerngruppen konzipiert. Bestimmte homogene Lerngruppen (z.B. getrennter Unterricht für Jungen und Mädchen, muttersprachlicher Unterricht und spezielle Klassen für verschiedene Migrantengruppen) werden recht widersprüchlich beurteilt. Festzustellen ist auch, dass es diesbezüglich im internationalen Vergleich große Unterschiede gibt.
Welche Argumente sprechen für und welche gegen homogene Lerngruppen? Sind homogene Lerngruppen pädagogisch zu verantworten? Unter welchen Bedingungen? Fördern homogene Lernumgebungen Chancengleichheit oder verhindern sie sie eher? Diese und andere damit zusammenhängende Fragen werden im Seminar ausführlich diskutiert
Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
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wöchentlich | Di | 10-12 | C0-116 | 12.10.2004-04.02.2005 |
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Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Nebenfach | M.3.1.1 | 3 | |||
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | G.2.2 |