Die Beziehung von Sparta und Athen ist nicht nur durch außenpolitische Faktoren geprägt. Die zwei großen "Ausnahmepoleis" der griechischen Welt gelten auch als Exponenten unterschiedlicher Gesellschaftsformen. Spartanische und athenische Gesellschaft, so behaupten es zumindest antike Quellen, werden nicht zuletzt durch eine jeweils unterschiedliche Ausformung der Geschlechterdifferenz geprägt. In der Veranstaltung soll den geschlechtsspezifischen Verhaltensnormen und ihrer Auswirkung auf die Gesellschaftsform nachgegangen werden.
Lukas Thommen, Verfassungs- und Sozialgeschichte einer griechischen Polis, Stuttgart 2003; Martin Dreher, Athen und Sparta, München 2001; Sarah B. Pomeroy, Spartan Women, Oxford 2002; Roger Just, Women in Athenian Law and Life, London New York 1989; Raphael Sealey, Women and Law in Classical Athens, Chapel Hill, London 1990
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Geschichte / Lehramt Sekundarstufe I | A1; B1 | Wahlpflicht | HS | ||||
| Geschichte / Lehramt Sekundarstufe II | A1; B1 | Wahlpflicht | HS | ||||
| Geschichtswissenschaft (Hauptfach) / Magister | Wahlpflicht | GS und HS | |||||
| Geschichtswissenschaft (Nebenfach) / Magister | Wahlpflicht | GS und HS |