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250397 Interkulturelle Kompetenz als reflexive Haltung (BS) (WiSe 2017/2018)

Einrichtung
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Art(en) / SWS
BS / 2
Zeitraum
25.10.2017-09.12.2017
Voraussichtl. Wiederholung

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul (Studienmodell 2011) Veranstaltung Leistungen  
25-BE7 Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen E1: Theorie und Empirie personen- und gruppenbezogener Differenzkonstruktionen Studienleistung
Studieninformation
25-FS-BE7 Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen E1: Theorie und Empirie personen- und gruppenbezogener Differenzkonstruktionen Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
Studieninformation
25-IR Interkulturalität reflexiv Bereich 1: Theorien und Geschichte des interkulturellen Diskurses Studienleistung
Studieninformation
Bereich 3: Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation und reflexive Haltung Studieninformation
veranstaltungsübergreifend unbenotete Prüfungsleistung Studieninformation
25-UFP-P4 Individuelle Profilbildung: Differenz, Heterogenität und Inklusion E2: Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen Studienleistung
Studieninformation

Die Angaben in der Tabelle ergeben sich aus der Zuordnung zu einem Modul und der entsprechenden Modulbeschreibung. Bei den angegebenen "Leistungen" können Wahloptionen der Studierenden bestehen; Auskunft hierüber gibt ebenfalls die Modulbeschreibung.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Internationales in Studium und Lehre (Einschreibung bis SS 2011) Wahl 3 aktive Teilnahme Modul Interkulturalität reflexiv, Bereich 1 und 3 sowie umbenotete Prüfungsleistung GS

Allgemeine Anforderungen bei Lehrveranstaltungen:

Die Anforderungen an die aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.

Öffnung

Geöffnet für Hörer/-innen anderer/aller Fakultäten 

Inhalt, Kommentar

Infolge von Migration, kultureller Globalisierung und transnationaler Vernetzung spielen kulturelle Vielfalt und Unterschiede in diversen Bereichen des politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Lebens eine Rolle. Dementsprechend wird interkulturelle Kompetenz – verstanden als Fähigkeit zur angemessenen und erfolgreichen Interaktion und Kommunikation mit kulturell Anderen – häufig nachgefragt und als erstrebenswert angesehen. Verbunden mit der Klassifikation von Menschen und Gesellschaften als „anders“ oder „fremd“ und der Fokussierung auf Differenzen zwischen „uns“ und „ihnen“ ist allerdings die Gefahr einer Verabsolutierung kultureller Unterschiede. Diese führt zur Reproduktion verandernder, teils an rassistische Diskurse anknüpfender Stereotype sowie zu einer Reduktion „fremder“ Menschen auf ihre kulturelle Zugehörigkeit und die damit vermeintlich verbundene wesenhafte Andersartigkeit. Das mit dem Erwerb interkultureller Kompetenz verbundene Ziel, den „Anderen“ zu verstehen, wird auf diese Weise nicht erreicht.
Eine wichtige Voraussetzung für interkulturelle Kompetenz ist daher eine reflexive Haltung, welche dazu befähigt, gesellschaftlich etablierte Vorstellungen und Vorurteile über „die Anderen“ sowie eigene (Nicht-)Wahrnehmungen kultureller Differenz kritisch auf ihre Ursprünge, Effekte und Angemessenheit im jeweiligen Handlungskontext hin zu befragen. In diesem Sinne setzen wir uns im Seminar anhand theoretischer Ansätze, ausgewählter Medienprodukte und eigener Erfahrungen in interkulturellen Kontexten mit Interkulturalität, interkultureller Differenz und Möglichkeiten des Umgangs mit diesen auseinander. Die Transformation von Theorie in eigene Praxis ist dabei ein zentrales Anliegen.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Teilnehmen können Studierende aller Fakultäten. Insbesondere richtet sich die Lehrveranstaltung an internationale Studierende und diejenige, die ein Auslandsemester planen (Studium oder Praktikum) sowie Mentorinnen und Mentoren in Mentoring-Programmen des International Office. Das Seminar wird im Bereich Individuelle Ergänzung als Element 1 oder 3 des Moduls Interkulturalität reflexiv angerechnet.
Voraussetzungen sind: die Bereitschaft zur kritisch-reflexiven Auseinandersetzung mit sozialwissenschaftlichen Perspektiven auf ‚Kultur’ sowie gründliche Textlektüre und Teilnahme an Diskussionen. Sozialwissenschaftliche Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Literaturangaben

Mecheril, Paul (2004): "Was ist 'interkulturelle Kompetenz'? Von kulturalistischen Ansätzen zu reflexiven Perspektiven", in: Einführung in die Migrationspädagogik, Weinheim: Beltz, 106-132.
Weidemann, Arne/ Straub, Jürgen/ Nothnagel, Steffi (2010): „Interkulturelle Kompetenz lehren. Begriffliche und theoretische Voraussetzungen“, in: Weidemann, Arne/ Straub, Jürgen/ Nothnagel, Steffi (Hg.): Wie lehrt man interkulturelle Kompetenz? Theorien, Methoden und Praxis in der Hochschulausbildung. Ein Handbuch. Bielefeld: Transcript, 15-29.
Literaturliste wird in der Vorbesprechung verteilt.

Lernraum (E-Learning)

Zu dieser Veranstaltung existiert ein Lernraum im E-Learning System. Lehrende können dort Materialien zu dieser Lehrveranstaltung bereitstellen:

TeilnehmerInnen
registrierte Anzahl : 13
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer/innen.
Teilnehmerbegrenzung :
Begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen: 40
Abruf der Liste der Teilnehmer/innen :
Lehrende und ihre Sekretariate können sich die Liste der im eKVV registrierten Teilnehmer/innen über die passwortgeschützen eKVV Seiten abrufen: Meine Veranstaltungen
Falls Sie noch keinen BIS Zugang besitzen oder generelle Hinweise zum Abrufen und zum Umgang mit den Teilnehmerlisten suchen nutzen Sie unsere Hilfeseite
Dort finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie aus einer Teilnehmerliste die Ergebnisliste für die Prüfungsdokumentation erstellen und wie Sie diese an die Prüfungsämter übermitteln können.
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Adresse :
WS2017_250397@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die VeranstaltungsteilnehmerInnen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die TeilnehmerInnen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_106304811@ekvv.uni-bielefeld.de
Reichweite :
12 Studierende direkt per E-Mail erreichbar
Hinweise :
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende :
Montag, 10. Juli 2017 
Letzte Änderung Zeiten :
Freitag, 15. September 2017 
Letzte Änderung Räume :
Freitag, 15. September 2017 
Sonstiges
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