Mosaikbilder stellen eine effiziente Repräsentationsmöglichkeit für Bildfolgen dar. Die einzelnen Bilder einer Folge werden dabei zu einem einzelnen Bild zusammengesetzt, wodurch die ansonsten große Datenmenge der Bildfolge erheblich reduziert wird. Die in einem Mosaikbild repräsentierten Daten umfassen zunächst nur rein ikonische, d.h. pixelbasierte Farbwert-Informationen und keinerlei - für die Analyse einer Szene möglicherweise interessanten - High-Level-Informationen, wie z.B. Daten über im Bild vorhandene Strukturen oder Objekte.
Im Rahmen dieses Projektes sollen Möglichkeiten untersucht werden, wie Mosaikbilder um zusätzliches Objektwissen erweitert werden können. Ausgehend von den Erkennungsresultaten eines vorhandenen Objekterkenners auf der einen Seite und den Verfahren zur Berechnung von Mosaikbildern auf der anderen
soll ein Repräsentationsformalismus entwickelt werden, der eine Abspeicherung von Objekterkennungsresultaten im Mosaikbild erlaubt. Dabei ist insbesondere die Verarbeitung von unsicheren und variierenden Erkennungsresultaten zu berücksichtigen.
Das Projekt richtet sich an Studierende im Hauptstudium, die Interesse an aktuellen Fragestellungen der Bildverarbeitung und Computer Vision haben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| nach Vereinbarung | n.V. | M5-114 |
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Naturwissenschaftliche Informatik / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2004) | ME; CV | HS |