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300197 Einführung LCA (S) (SoSe 2018)

Inhalt, Kommentar

Sozialwissenschaftliche Theorien arbeiten vielfach mit Konzepten wie z. B. Milieu, Lebensstilen, Freizeitverhalten etc., deren direkte empirische Messung oftmals nicht oder nur sehr schwer möglich ist. In der Regel wird deshalb aus einer Vielzahl von Variablen eine Typologie entwickelt, um entsprechende Konzepte empirisch abzubilden. Solche Typologien leidern aber häufig darunter, dass sie weder oder nur theoretisch begründet, aber nicht angemessen empirisch überprüft sind. Dennoch gibt es eine Reihe von statistischen Verfahren wie etwa die Clusteranalyse oder die latente Klassenanalyse, mit deren Hilfe solche Typologien anhand empirischer Kriterien entwickelt werden können. Diese Veranstaltung führt ein in das Verfahren der latenten Klassenanalyse (LCA), dass in mehrfacher Hinsicht klassischen clusteranalytischen Verfahren überlegen ist. Dazu werden zunächst die theoretischen Grundlagen der LCA veranschaulicht und Unterschiede zur klassischen Clusteranalyse herausgearbeitet. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird die LCA anhand von verschiedenen Beispielen und einem entsprechenden Statistikprogramm praktisch erprobt. Dabei liegt der Schwerpunkt stärker auf der praktischen Nutzbarkeit dieses Verfahrens. Die mathematischen Grundlagen werden hingegen nur soweit wie notwendig thematisiert. Ziel der Veranstaltung ist, die Studierenden zu einfachen praktischen Anwendungen der LCA zu befähigen.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

grundlegende Kenntnisse im Bereich der multivariaten Statistik werden vorausgesetzt

Literaturangaben

Andreß, H.-J.; Hagenaars. J. A.; Kühnel, S. (1997): Analyse von Tabellen und kategorialen Daten. Berlin.

Formann, A. K. (1984): Die Latent-Class-Analyse. Weinheim.

Lazarsfeld, P. F. (1950). The logical and mathematical foundations of latent structure analysis. In: Stouffler, S. A.; Guttman, L.; Suchman, E. A.; Lazarsfeld, P. F.; Star, S. A.; Clausen, J. A. (Hrsg.): Studies in social psychology in World War II. Band IV: Measurement and Prediciton. Princeton, S. 362-412).

Rost, J. (1997): Applications of latent trait and latent class models in the social sciences. Münster.

Rost, J. (2004): Lehrbuch Testtheorie – Testkonstruktion (2. Aufl.). Göttingen.

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
30-M-Soz-M3a Soziologische Methoden a Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
30-M-Soz-M3b Soziologische Methoden b Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
30-M-Soz-M3c Soziologische Methoden c Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
30-SW-ESo Empirische Sozialforschung Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

aktive Teilnahme/Studienleistung: regelmäßige aktive Teilnahme, Referat + Hochladen der Präsentation in den Lernraum
benotete Einzelleistung: schriftliche Ausarbeitung (ca. 15 Seiten)

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges