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Modul 30-SW-ESo Empirische Sozialforschung

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

12 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden erwerben in diesem Modul grundlegende Kenntnisse wissenschaftstheoretischer Positionen und Verfahrenslogiken, in der Handhabung von Erhebungs- und Auswertungstechniken sowie der Präsentation von Forschungsergebnissen. Sie lernen Unterschiede und Grenzen der Anwendbarkeit von standardisierten und nicht standardisierten Erhebungsmethoden der empirischen Sozialforschung kennen und einzuschätzen. Daneben werden Studierende auch befähigt, den Einsatz von Erhebungsmethoden in unterschiedlichen Forschungskontexten zu beurteilen und deren mögliche Vor- und Nachteile zu reflektieren.

Lehrinhalte

Im Zentrum der Methodenausbildung steht die Erarbeitung und Anwendung relevanter Methoden der empirischen Sozialforschung, wobei neben der forschungsorientierten auch die außeruniversitäre Praxis des Methodeneinsatzes berücksichtigt wird. Im Rahmen der Methodenlehre wird generell zwischen qualitativen und quantitativen methodischen Zugängen unterschieden; Studierende setzen sich in diesem Modul ausschließlich mit den quantitativen Methoden auseinander.

Zum quantitativen Zugang zählen die Umsetzung theorieorientierter Forschungshypothesen in ein entsprechendes Erhebungsdesign, die Entwicklung und der Test adäquater Erhebungsinstrumente, die Auswahltechniken zur Ermittlung der Untersuchungseinheiten und die Anwendung von deskriptiven und multivariaten Auswertungsverfahren. Zum Thema werden im Rahmen des quantitativen Zugangs auch Unterschiede zwischen den Methoden in der akademischen sozialwissenschaftlichen Forschung und in der außeruniversitären Markt- und Meinungsforschung. Berücksichtigt werden schließlich auch aktuelle Fachdiskussionen, die in internationalen methodischen Fachzeitschriften geführt werden.

Die Veranstaltungen befassen sich mit methodologischen Konzepten der empirischen Sozialforschung und deren Implikationen für Erhebungs- und Analyseverfahren in der Praxis. Die Seminare vermitteln darüber hinaus Techniken der quantitativen Datenerhebung und bereiten die Studierenden auf die Möglichkeit vor, in selbständig durchgeführten empirischen Studien Erhebungsinstrumente zu entwickeln.

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundkenntnisse der Methoden der empirischen Sozialforschung auf dem Niveau von Einführungsliteratur werden bei den Studierenden dieses Moduls grundsätzlich vorausgesetzt. Siehe etwa:

Diekmann, A.: Empirische Sozialforschung: Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Reinbek: Rowohlt
Gehring, U., Weins, C.: Grundkurs Statistik für Politologen und Soziologen, Wiesbaden: VS
Schnell, R., Hill, P., Esser, E.: Methoden der empirischen Sozialforschung, München: Oldenbourg

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Alternativ zum Studium von Seminar 1 und Seminar 2 kann ein großes Seminar mit doppeltem Umfang belegt werden.

Modulstruktur: 1-2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar Seminar unregelmäßig 240h (60 + 180) 8 [SL]
Seminar 1 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
Seminar 2 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 60 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 1 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Die Hausarbeit hat einen Umfang von ca. 20-30 Seiten. Die Prüfung wird von einem Lehrenden abgenommen, der eine der Lehrveranstaltungen des Moduls anbietet.

Hausarbeit 1 120h 4
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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