In unserem Impuls berichten wir aus der Perspektive einer zentralen Einrichtung für IT und Medienservices (dem BITS), die Lehrende und Studierende bei der Planung und Umsetzung kreativer Medienprojekte unterstützt. Anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis zeigen wir: KI-generierte Ideen wirken oft überzeugend und stimmig, sind aber zugleich häufig generisch und stilistisch vereinheitlicht. Die iterative inhaltliche Auseinandersetzung, also das wiederholte Überarbeiten, Verwerfen und Neu-Denken, tritt teilweise in den Hintergrund, wenn erste Entwürfe bereits „gut genug“ erscheinen.
Dabei zeigen sich drei Spannungsfelder, die in Medienprojekten besonders deutlich werden: Kreativität versus Effizienz, Exploration versus Optimierung sowie Produktqualität versus Prozesskompetenz. Medienprojekte bieten Raum für experimentelles Arbeiten, mit Unsicherheiten, Umwegen und produktiver Reibung als Teil des Lernprozesses. Generative KI verändert diese Dynamik, indem sie schnelle und optimierte Lösungen anbietet.
Gleichzeitig kann KI auch gezielt und sinnvoll in Arbeitsprozesse integriert werden. So eröffnen sich neue Möglichkeiten, Medienproduktionen in Lehrformate einzubinden und eigene Erfahrungen damit zu sammeln.
Wie sich diese beiden Bereiche miteinander verbinden und Spannungen produktiv auflösen lassen, möchten wir in unserem Beitrag zur Diskussion stellen.
Anschließend möchten wir mit den Teilnehmenden in den Austausch gehen und hören, wie Studierende dazu stehen und was für Erfahrungen sie selbst mit KI in kreativen Prozessen gemacht haben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| einmalig | Mi | 17-19 (s.t.) | UHG B02-220 | 09.12.2026 | Wir starten um Punkt! |