230471 Praktiken Künstlerischer Forschung in explorativen Laborsituationen (S) (WiSe 2026/2027)

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In dem Seminar gestalten und untersuchen wir unter künstlerisch-forschenden Perspektiven Kunstlabore als Orte ästhetischer Bildungsprozesse durch experimentelle Materialerkundungen und künstlerischen Zines*. In explorativen Laborsituationen werden wir Theorien und Praktiken künstlerischer Forschung diskutieren, erproben und reflektieren.

Es werden (kollaborativ) künstlerische Laborsituationen konzipiert, in denen künstlerische Praxen im Zwischenraum von Theorie und Praxis, Lehren und Lernen sowie zwischen Material und Subjekt ausgelotet werden. In den künstlerischen Praktiken "dazwischen" wird individuellen und kollektiven Fragen forschend begegnet und kunstpädagogische/-vermittelnde Perspektiven reflektiert. Durch explorative Erkundungen begeben wir uns, mit Blick auf sogenannte „Wunsch- oder Trampelpfade“, auf neues Terrain das unwegsam, unbekannt und unvorhergesehen sein kann, irritieren aber auch überraschen kann- in erster Linie jedoch durch Um/wege zu tastenden Suchbewegungen und neuen Entdeckungen führt.

Inwiefern können künstlerische Forschungszugänge mit eigensinnigen Materialien neue Möglichkeiten ästhetischer Erfahrungen und Erkenntnisse ermöglichen und künstlerische Laborsituationen zu Orten kreativer und demokratischer Handlungsmöglichkeiten erwachsen?

Ästhetisch-künstlerische Erfahrungen und Erkenntnisse, die durch die Erforschung vielfältiger Materialien und Materie auf unbekannten Pfaden gewonnen werden, können sich in unterschiedlichen Darstellungsweisen, wie Artefakten, konglomerativen Materialfunden oder transformierten Fragmenten manifestieren.
Diese vielfältigen Materialexperimente, Forschungsprozesse und künstlerischen sowie ästhetischen Erfahrungen werden in künstlerischen Forschungsbüchern skizzenhaft dokumentiert und reflektiert.

Schließlich verdichten selbstgestaltete Zines* (kleine, selbstgemachte Publikationen) die Prozesse der Laborsituationen, indem Fotografien, Texte, Fragmente, Skizzen, Prozessbilder als Dokumentations- und Reflexionsmedien kuratorisch montiert werden. Die künstlerisch-forschenden Praktiken und ästhetischen Erkenntnisse können so sichtbar werden und neue Zugänge zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft in kunstpädagogisch/-vermittelnden bzw. kulturvermittelnde Zusammenhängen ermöglichen.

Bibliography

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Teaching staff

Dates ( Calendar view )

Frequency Weekday Time Format / Place Period  
weekly Fr 10-14   16.10.-04.12.2026

Subject assignments

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38-M6-KV Methods of Arts and Cultural Education Verknüpfen und Kontextualisieren Study requirement
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Type(s) / SWS (hours per week per semester)
seminar (S) / 2
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