In diesem Seminar behandeln wir als „bilingual“ Menschen, die zwei Sprachen auf einem relativ hohen Niveau beherrschen und beide Sprachen regelmäßig im Alltag verwenden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie bilinguale Sprecher ihre beiden Sprachen bei der Sprachproduktion koordinieren: Wie greifen sie auf Wörter im mentalen Lexikon zu? Sind beide Sprachen gleichzeitig aktiv, auch wenn nur eine gesprochen wird? Beeinflussen sich die Sprachen gegenseitig, etwa bei Wortwahl, Satzbau oder Aussprache? Wie entstehen fremdsprachliche Akzente, warum bleiben sie oft stabil und unter welchen Bedingungen lassen sie sich verändern? Was hat es mit dem sogenannten „Bilingual advantage“ auf sich? Das Seminar verbindet zentrale theoretische Ansätze mit empirischen Befunden aus der Psycholinguistik und diskutiert, was bilinguale Sprachproduktion über Sprache und Kognition verrät.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
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| wöchentlich | Di | 10-12 | 12.10.2026-05.02.2027 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
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| 23-LIN-BaLinSK2_a Vertiefungsmodul Profil Sprache und Kognition Vertiefungsmodul Profil Sprache und Kognition | Lehrveranstaltung 1 | Studienleistung
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Studieninformation |
| Lehrveranstaltung 2 | Studienleistung
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Studieninformation | |
| - | benotete Prüfungsleistung | Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.