"Praxisschelte" werfen manche Pädagogen den Erziehungswissenschaftlerinnen vor, "Theoriefreindlichkeit" manche Erziehungswissenschaftlerinnen den Pädagogen. Praxis müsse direkte Anleitungen von der Theorie bekommen, folgern daher die Einen, Theorie und Praxis seien vielmehr streng voneinander zu unterscheidende Vorgehensweisen, betonen die Anderen.
Das so genannte Theorie-Praxis-Problem kann als ein Kern erziehungswissenschaftlicher und pädagogischer Auseinandersetzungen betrachtet werden. In der Veranstaltung wird daher dem Verhältnis von Theorie und Praxis anhand grundlegender Deutungen systematisch nachgegangen. Orientierungspunkt bildet dabei der kritische Anschluss an die Vorstellung eines Verweisungszusammenhangs von Theorie und Praxis im Modell einer reflexiven Professionalität.
Im Rahmen der Veranstaltung wird für Studierende im Hauptstudiumspraktikum ein zusätzlicher halbtägiger Block angeboten (Anerkennung als BPS).
Einführende Literatur: Kauder, Peter: Wie viel Theorie verträgt eine pädagogische Ausbildung, in: Otto, Hans-Uwe/Rauschenbach, Tomas/Vogel, Peter (Hg.): Erziehungswissenschaft: Lehre und Studium, Opladen 2002: 105-117.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | BPS.H; H.2.2 | scheinfähig HS |