Im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert erfolgt eine umfassende Historisierung von Denk- und Darstellungsweisen. Auf der Grundlage der umfangreichen Forschung und am Beispiel kanonischer Dramen sollen die Folgen dieses grundlegenden Wandels im Hinblick auf aktuelle Konzepte und Forschungsergebnisse diskutiert werden. Im Zentrum stehen dabei die Zeitverhältnisse und Realitätsauffassungen. Was versteht man unter Historisierung und Historismus? Welche Rolle spielt in diesem Prozess das Drama? Wie lässt sich Vergangenheit vergegenwärtigen? Wie stellt man vergangene Wirklichkeit auf der Bühne dar? Um diese Fragen zu beantworten, werden auch Bezüge zu parallelen Entwicklungen in anderen Künsten (Malerei) und den historischen Wissenschaften hergestellt.
Zur vorherigen Anschaffung und Lektüre empfohlen:
Johann Christoph Gottsched, Sterbender Cato;
Johann Wolfgang Goethe, Götz von Berlichingen;
Friedrich Schiller, Wallenstein. Ein dramatisches Gedicht;
Georg Büchner, Dantons Tod;
Christian Dietrich Grabbe, Napoleon oder die hundert Tage.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
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| 23-LIT-M-LitAM2 Aufbau-Modul II: Fachphilologische Vertiefung Germanistik Aufbau-Modul II: Fachphilologische Vertiefung Germanistik | Lehrveranstaltung 1 | Studienleistung
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Studieninformation |
| Lehrveranstaltung 2 | Studienleistung
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Studieninformation | |
| Lehrveranstaltung 3 | benotete Prüfungsleistung
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Studieninformation | |
| 23-LIT-M-LitPM2 Profilmodul II: Literatur, Kultur, Wissen Profilmodul II: Literatur, Kultur, Wissen | Lehrveranstaltung 1 | benotete Prüfungsleistung
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Studieninformation |
| Lehrveranstaltung 2 | Studienleistung
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Studieninformation | |
| 23-LIT-M-MGS-wp Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft | Lehrveranstaltung 1 | benotete Prüfungsleistung
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Studieninformation |
| Lehrveranstaltung 2 | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.