Bioinformatische Datenbanken sind Sammlungen von biologischen Informationen wie genetischen Sequenzen, Proteinstrukturen, metabolischen Stoffwechselwegen und experimentellen Ergebnissen. Sie stellen eine wertvolle und unerlässliche Ressource für Forschende dar, um biologische und medizinische Fragestellungen zu beantworten, neue Erkenntnisse zu gewinnen und auch bioinformatische Anwendungen zu entwickeln. Beispiele für solche Datenbanken umfassen: GenBank und ENA für genetische Sequenzen von verschiedenen Organismen, UniProt für Informationen zu Proteinen, Reactome und KEGG (Kyoto Encyclopedia of Genes and Genomes) für metabolische Stoffwechselwege, Protein Data Bank
(PDB) für Strukturdaten zu biologischen Molekülen oder SRA, PRIDE und ArrayExpress als Repositorien für experimentelle Daten.
Inhalt des Moduls ist die Vermittlung von theoretischen Kenntnissen zu den wichtigsten Datenbanken der Bioinformatik sowie zur praktischen Nutzung dieser Datenressourcen in Hinblick auf die Recherche, Extraktion und Integration von Daten zur qualifizierten Beantwortung von Forschungsfragen und zur Gewinnung neuer Erkenntnisse.
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 39-Inf-BDB Bioinformatische Datenbanken Bioinformatische Datenbanken | Bioinformatische Datenbanken | Studieninformation | |
| - | benotete Prüfungsleistung | Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.