Monastische Lebensformen verliehen dem Mittelalter ein ganz besonderes Gepräge. Mönche und Nonnen waren es, die antike Bildung und Schriftlichkeit inmitten einer zunächst weitgehend schriftlosen Kultur bewahrten. Mönche und Nonnen veränderten mit ihren großen und ausgedehnten Klosterwirtschaften das früh- und hochmittelalterliche Landschaftsbild Europas. Die kulturgeschichtliche Bedeutung ihres Wirkens ist kaum zu überschätzen. Für Frauen und Männer bot das Kloster immer wieder alternative und zeitgemäße Lebensformen an. Man findet die beschauliche vita contemplativa in abgelegenen Monasterien ebenso wie das seelsorgerische Wirken der Bettelmönche in den hektischen Großstädten des Spätmittelalters. Im Zentrum der Veranstaltung werden zunächst Benediktiner/innen, Zisterzienser/innen und die Bettelorden stehen. Im Kontext der Klosterreformen des Spätmittelalters sollen schließlich die Augustinerchorherren der Windesheimer und die Klöster der Bursfelder Kongregation eingehender behandelt werden.
Neuere Einführung: Gudrun Gleba, Klosterleben im Mittelalter, Darmstadt 2004.
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period | |
|---|---|---|---|---|---|
| weekly | Di | 14-16 | C2-144 | 08.04.-15.07.2008 |
| Degree programme/academic programme | Validity | Variant | Subdivision | Status | Semester | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geschichtswissenschaft / Bachelor | (Enrollment until SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | 3.1.5; 3.1.7 | Wahlpflicht | 8 | scheinfähig | |
| Geschichtswissenschaft (Gym/Ge) / Master of Education | (Enrollment until SoSe 2014) | 3.1.5; 3.1.7 | Wahlpflicht | 8 | scheinfähig |