In diesem Seminar fokussieren wir anhand unterschiedlicher Studien die Bedeutung von Differenzierungen i.S.v. Unterscheidungen zwischen Schüler:innen im pädagogischen Unterrichts-/Schulalltag.
Hierfür legen wir eine differenztheoretische und normalismustheoretische Grundlage, die in den vergangenen Jahren Relevanz in der Forschung zu ‚inklusiven‘ Unterrichtssettings erlangt hat. So können wir anhand von den genannten Studien Beispiele verschiedener Differenzierungen, aber vor allem auch, ihr Wechselspiel in den Blick nehmen. Hierbei diskutieren wir das Wechselspiel von Differenzierungen z.B. entlang von geschlechtlicher und sexueller Identität, Migrationsgeschichte, Behinderung, Fähigkeiten, sozialer Herkunft und Alter. Mithilfe der normalismustheoretischen Perspektive hinterfragen wir auch eigenen Vorstellungen von Normalität und Differenz.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 8-10 | 14.04.-21.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.