Im Unterschied zu nativistischen Theorien interessieren sich kognitive Ansätze zur Erklärung des Fremdsprachenerwerbs dafür, wie L-2-Lerner ihre fremdsprachlichen Grammatiken aufbauen und welche psycholinguistischen Prozesse dabei eine Rolle spielen. Ausgehend von einer lernerorientierten Betrachtung des Fremdsprachenerwerbs werden im vorliegenden Seminar ausgewählte Prozesse - wie beispielsweise "Transfer", "Restrukturierung", "Automatisierung" oder "Lernbarkeit" bzw. "Processability" - näher betrachtet. Durch die Rezeption neuerer empirischer Ergebnisse der kognitionspsychologischen Fremdsprachenerwerbsforschung sollen die Seminarteilnehmer in die Lage versetzt werden, diese kritisch einzuschätzen und auf ihre Relevanz für die Praxis des Lehrens und Lernens von Sprachen hin einzuschätzen.
Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Forschungsliteratur sowie die Übernahme von Kurzreferaten ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutsch als Fremdsprache / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | BaDaFM7; BaDaFM7.1 | 3/5/7 |