500217 Im Rausch der Suchtmedizin: Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen / Verhaltenssüchte (AngSelb) (WiSe 2025/2026)

Kurzkommentar

Psychiatrie und Psychosomatik

Inhalt, Kommentar

Diese Veranstaltung ist Teil des Clusters "5-II-MED-NPS", den Link zum Lernraum finden Sie hier: https://moodle.uni-bielefeld.de/course/view.php?id=10492

Studierende 1-41;201-204



Sie können

oneurobiologische und entwicklungspsychologische sowie verhaltenstherapeutische Ansätze zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Sucht verstehen und den Betroffenen in der Beratung benennen

oÄtiologie und Epidemiologie beschreiben

odie Diagnosekriterien eines Abhängigkeitssyndroms nach ICD-10 anwenden

oden riskanten Konsum und die Abhängigkeit von psychotropen Substanzen (Alkohol, Cannabis, Opiate, Medikamente etc.) sowie von Störungen der Impulskontrolle (verhaltensbezogenen Süchte) bewerten

onotwendige zusätzliche diagnostische Schritte bei Abhängigkeitserkrankungen beschreiben

die spezifischen Techniken des motivational interviewing bei Suchterkrankungen anwenden

oeine Anamnese bei substanzinduzierten Störungen durchführen

oMissbrauch und Abhängigkeit von Genussmitteln, Drogen, Medikamenten und Alkohol sowie Verhaltenssüchte analysieren

opharmakologische Grundprinzipien der Akutbehandlung von Entzugssyndromen und Intoxikationen bei Abhängigkeitserkrankungen beschreiben und diese teilweise anwenden.

odie Prinzipien grundsätzlicher verhaltenstherapeutischer und die pharmakotherapeutisch unterstützter Behandlung von Suchtmittelabhängigkeit sowie einfache pharmakotherapeutische Maßnahmen, die Prinzipien des qualifizierten Entzuges sowie der Entwöhnung bei Suchterkrankungen erklären

oSubstitutionstherapie bei Opitaabhängigkeit beschreiben

ozu suchtpräventiven Maßnahmen beraten, Präventions- und Entwöhnungsmaßnahmen / medizinische Rehabilitation benennen und die der psychiatrischen, psychosomatischen und psychologischen Versorgung in Deutschland zugrundeliegenden Prinzipien wiedergeben

oakute Selbst- und Fremdgefährdung erläutern und das weitere Vorgehen festlegen

ozu Gewaltprävention beraten

oDeeskalationsstrategien und Maßnahmen zum Selbstschutz anwenden

odie ethischen und rechtlichen Voraussetzungen für ärztliche Zwangsmaßnahmen erläutern.

owesentliche ethische, rechtliche, soziale, historische und kulturelle Aspekte bei der Interaktion mit Menschen mit psychischen Erkrankungen reflektieren und diversitätsbezogene Aspekte, individuelle Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit sowie die Patientenautonomie respektieren



Ätiologie und Epidemiologie von Suchterkrankungen

Neurobiologie, Genetik, Entwicklungspsychologie

Diagnosekriterien nach ICD-10 / ICD-11

akute Intoxikation, schädlicher Gebrauch, Abhängigkeitssyndrom, Entzug, psychotische Störung, amnestisches Syndrom bei Konsum von:

Alkohol, Opiaten, Cannabinoiden, Sedativa und Hypnotika, Kokain und anderen Stimulanzien, Halluzinogenen, Tabak, flüchtigen Lösungsmitteln, anderen psychotropen Substanzen

ggf. erforderliche zusätzliche Diagnostik bei Abhängigkeitserkrankungen

motivierende Gesprächsführung

medikamentöse und psychotherapeutische sowie rehabilitive Behandlungsmöglichkeiten Abhängigkeitskranker, insbesondere

-Alkoholentzugsbehandlung

-Substitutionstherapie bei Opiatabhängigkeit

-Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei der Behandlung

-Suchtprävention, Präventions- und Entwöhnungsmaßnahmen / medizinische Rehabilitation

akute Selbst- und Fremdgefährdung

Gewaltprävention

Deeskalationsstrategien und Maßnahmen zum Selbstschutz

ethische und rechtliche Voraussetzungen für ärztliche Zwangsmaßnahmen

wesentliche ethische, rechtliche, soziale, historische und kulturelle Aspekte bei der Interaktion mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, diversitätsbezogene Aspekte, individuelle Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit Betroffener

Literaturangaben

Alkoholabhängigkeit:
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/076-001
opioidbezogene Störung:
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/076-012
medikamentenbezogene Ströungen:
https://register.awmf.org/assets/guidelines/038-025l_S3_Medikamtenbezogene-Stoerungen_2021-01.pdf
ICD-10 Kriterien:
https://klassifikationen.bfarm.de/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2024/block-f10-f19.htm
motivierende Gesprächsführung:
Kremer (2003), https://www.lwl.org/ks-download/downloads/TakeCare/Toolbox/MI_und_TTM.pdf
Miller, Rollinck (2015), Motivierende Gesprächsführung, Teil I und IV, https://content-select.com/media/moz_viewer/537c90e6-5a38-4da6-aa87-7f6c2efc1343/language:de#
Material Psychiatrie und Psychotherapie aus dem 4. Semester Modul GNP substanzinduzierte Störung und motivational interviewing sowie aus dem 5. Semester Modul Regulation motivierende Gesprächsführung (moodle)
App der dgppn zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen:
https://www.dgppn.de/publikationen/die-dgppn-app.html
zur Unterbringung / PsychKG:
https://www.dgppn.de/schwerpunkte/selbstbestimmung/uebersicht-psychKGs.html
zur Selbstbestimmung:
https://www.dgppn.de/schwerpunkte/selbstbestimmung.html:
Ethik aufbauend auf Unterrichtseinheiten von Frau Prof. Dufner

Lehrende

  • N.N.

Gemanagte Veranstaltung

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
5-II-MED4 Gehirn, Nerven, Psyche und Sinnesorgane II Gehirn, Nerven, Psyche und Sinnesorgane II MED4 II (Vorlesung) Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.


Keine Konkretisierungen vorhanden
Kein E-Learningangebot vorhanden
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Hinweise:
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Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 26. September 2025 
Letzte Änderung Zeiten:
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Letzte Änderung Räume:
?
Art(en) / SWS
Angeleitetes Selbststudium (AngSelb) /
Einrichtung
Universitätsklinikum OWL / Evangelisches Klinikum Bethel
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