Ich-Akteur: Das "Erlösungssubjekt" und seine Wirkungen im Zivilisationsvergleich
Es ist das Ziel dieser Veranstaltung, zivilisationsvergleichende Ansätze der genealogischen Begründung des modernen handlungsorientierten Subjekts darzustellen, und sie dann in Einzelmomenten der "kritischen" Theorie des modernen Individualismus gegenüberzustellen.
Entsprechend ist die Veranstaltung thematisch in zwei Teile gegliedert:
Erstens wird die zivilisationsvergleichende Spur von ausgewählten Texten der "Religionssoziologie" Max Webers ausgehend über Louis Dumonts Studien zum "Individualismus" hin zu Eisenstadts "Multiple Modernitäten" verfolgt. Zweitens soll die innere Dialektik des modernen Individualismus durch Referate von ausgewählten Texten wie etwa der "Dialektik der Aufklärung" (Horkheimer/Adorno), Foucaults "Technologien des Selbst" und Agambens "Homo Sacer" umrissen werden.
Die Veranstaltung wird reflexiv immer wieder auf Gegenüberstellungen von "orientalischen" und "okzidentalen" Subjektvorstellungen angewiesen sein, es empfiehlt sich von daher etwa Edward Saids "Orientalismus" und "Freud und das Nichteuropäische" heranzuziehen.
Teilnehmer sollten ein ausgeprägtes Interesse an soziologischer Theorie haben, sie sollten auch genügend Empathie mitbringen, damit konventionelle "Theorie"-Fragen auch auf aktuelle Fragen des Zivilisationsvergleichs und des Kulturkontakts hin ausgeweitet werden können.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 12-14 | U5-217 | 04.04.-11.07.2006 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Soziologie / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2005) | 2.2.2 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie / Promotion | Graduierte |