Lesen und Schreiben zählen zu den Grundfertigkeiten, die in der Grundschule erworben werden. Für einen beträchtlichen Teil der Kinder ist der Schriftspracherwerb jedoch mit Problemen verbunden, z.B. weil sie in ihrem häuslichen Umfeld wenig Kontakt mit geschriebener Sprache haben, weil in ihrer Familie eine andere Sprache gesprochen wird und Deutsch nicht ihre Erstsprache ist, oder weil sie angeblich eine sogenannte Lese-Rechtschreib-Schwäche haben. (Nicht nur) für eine erfolgreiche Schullaufbahn sind diese Grundfertigkeiten jedoch unerlässlich.
Lehrerinnen und Lehrer sollten dementsprechend der Heterogenität der Lernvoraussetzungen durch Maßnahmen innerer Differenzierung und Individualisiertes Lernen entgegenkommen, gleichzeitig sind grundlegende methodische und didaktische Kompetenzen sowie diagnostische Kenntnisse über den Schriftspracherwerbsprozess empfehlenswert.
Unter Berücksichtigung der Prämisse, dass die Sprachentwicklung jedes Kindes ein individuelles Profil hat, sollen in der Veranstaltung u.a. die Themenbereiche Deutsch als Zweitsprache, die Entwicklung von der "Legasthenie" zur LRS und der Teufelskreis Lernstörungen theoretisch erarbeitet, aber auch durch didaktische und methodische Anregungen ergänzt werden.
werden im Seminar bekannt gegeben
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Nebenfach | M.4.1.2 | 3 | |||
| Erziehungswissenschaftliches Studium für Lehramt | H.E.1; H.E.2; H.D.3 | scheinfähig |