250204 Professionelles Handeln in der Schule – „In der weiterführenden Schule ankommen…“ (S) (WiSe 2014/2015)

Kurzkommentar

Die Veranstaltungen in 25-BiWi 5.1 sind 4stündig (siehe Modulbeschreibung).

Inhalt, Kommentar

Übergänge im deutschen Bildungssystem sind traditionell hoch selektiv und für die Kinder und Jugendlichen oftmals angstbesetzt oder mit Krisenerfahrungen verbunden. Übergänge können bildungstheoretisch und pädagogisch aber auch positiv als Chance gedacht werden, die hohe Relevanz für die Bildungsbiografie haben, wenn sie konstruktiv gestaltet werden. Für eine konstruktive Gestaltung die-ser Übergänge bedarf es der Begleitung, Beratung und Reflexion.
In dem gemeinsam von der wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufenkolleg und dem Tabula e.V. (Leitung: Dr. h.c. Annemarie von der Groeben) anvisierten Projekt ÜGG – Übergänge gemeinsam gestalten sollen im Sinne einer Lerngemeinschaft unterschiedliche Gruppen zusammenarbeiten, um für Kinder und Jugendliche die Übergänge im Bildungssystem gemeinsam produktiv zu bewältigen.
Die Grundkonzeption geht auf die jahrelange Erfahrung des Tabula e.V. in Biele-feld zurück. Kerngedanke dieser besonderen Form der Lerngemeinschaft ist die Zusammenarbeit von Studierenden der Universität Bielefeld, ehrenamtlichen Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern des Tabula e.V., Lehrkräften an Schulen sowie Leh-renden der Universität Bielefeld.
Mit dem vorliegenden Seminar möchten wir Kinder dabei begleiten, in ihrer ersten Zeit nach dem Schulwechsel in die Sekundarstufe I, sich an der neuen Schule zu-rechtzufinden. Insbesondere Schülerinnen und Schüler, denen Lernschwierigkei-ten zugeschrieben werden, bedürfen der besonderen Unterstützung, um das neue Umfeld nicht als überfordernd, sondern herausfordernd zu erleben. Die Studieren-den erhalten in dem Seminar die Möglichkeit, unter der Begleitung von erfahrenen Pädagog/innen (ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des Tabula e.V.) Kindern dabei zu helfen „in der weiterführenden Schule gut anzukommen…“.

Bei dem Seminar „Professionelles Handeln in der Schule“ (BiWi-25-5) handelt es sich laut Studienplan um ein vierstündiges Seminar mit 5 Leistungs-punkten, was einer Stundenzahl von 150 h bei 60 h Präsenz und 90 h Selbststudium entspricht. Im Seminar möchten wir dieses Zeitbudget wie folgt nutzen:
Nach fünf einführenden Sitzungen, in denen dafür sensibilisiert wird, was es für Kinder bedeutet, in einer neuen Schule anzufangen sowie zentrale Kon-zepte und Ideen individueller Förderung vorgestellt werden, folgen zwei Wochen ohne Seminarsitzungen, bevor dann in den wöchentlichen Sitzungen anhand von dichten Fallbeschreibungen der Teilnehmer/innen aus ihrer Arbeit an den Schulen, Fallstudien betrieben werden, innerhalb derer die individuellen Erfahrungen der Teilnehmer/innen kritisch reflektiert und schultheoretisch bzw. professionstheoretisch kontextualisiert werden. Der reflexiven Aufarbeitung der Praxiserfahrungen dient auch der abschließende Seminartag (8 h), an dem wir am Ende des Semesters (Ende März) in Reflexionsgruppen ein Resümee zu allen Praxiserfahrungen, Fallstudien sowie den sich daraus ergebenden individuellen Professionalisierungserfordernissen für das Lehrerhandeln ziehen möchten.
Während des gesamten Semesters (Mitte Oktober bis Ende März) sind die Teilnehmer/innen des Seminars mit individuellen Absprachen und der Be-gleitung durch den Tabula e.V. an den Schulen. Sie werden in Schulteams oder Interessengruppen pädagogisch und fachlich beraten und betreut.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Neben den im Seminar bearbeiteten theoretischen Grundlagen sowie Fallinterpre-tationen wird es wöchentlich einen Praxisanteil in der Schule (Sek. I, 5. Jg.) geben. Diese Tätigkeit ist eingebunden in das Projekt der Stadt Bielefeld, der Universität, der Bürgerstiftung und des Vereins TABULA e.V. zur Reduzierung der sozial bedingten Chancenungleichheit im Bildungsbereich. Viele Kinder, die aus sozial belastetem Umfeld und/oder anderen Kulturen stammen, scheitern in der Schule vor allem an sprachlichen Anforderungen, nicht nur im Deutsch-, sondern auch im Fachunterricht. Darum sind Sprach- und Leseförderung zentrale Ziele des Projekts. Teilnehmer/innen müssen dazu bereit sein, sich während des Se-mesters auf einen wöchentlichen Praxiskontakt mit Schulen im Raum Biele-feld einzulassen.

Lehrende

Termine ( Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-BiWi5 Berufsfeldbezogene Praxisstudie Erziehen und Unterrichten Berufsfeldbezogene Praxisstudie Erziehen und Unterrichten E1: Professionelles Handeln in der Schule Studienleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.


Fallbeschreibung (ca. 1-2 Seiten mit dem Fokus auf eine eindrückliche Er-fahrung aus der Arbeit an den Schulen).

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Teilnahmebegrenzung:
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Adresse:
WS2014_250204@ekvv.uni-bielefeld.de
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Hinweise:
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Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Montag, 20. April 2015 
Letzte Änderung Räume:
Montag, 20. April 2015 
Art(en) / SWS
Seminar (S) / 4
Einrichtung
Fakultät für Erziehungswissenschaft
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48477551