Konzept der Lehrveranstaltung
In der Schulpraxis stehen Musiklehrende häufig vor der Aufgabe, leicht spielbare Arrangements für gemischte Ensembles zu schreiben. Die Werkstatt „Arrangieren für kleine Ensembles“ soll auf solche Anforderungssituationen vorbereiten, indem Studierende Möglichkeiten zur Aufinstrumentierung, Bearbeitung oder Vereinfachung von melodischen Vorlagen, Stilen oder fertigen Arrangements kennen und anwenden lernen.
Ziele der Veranstaltung
Studierende lernen die unterschiedlichen Anforderungsbereiche der Arrangementerstellung, wie z.B. die Instrumentierung, Satztechniken und Funktionen einzelner Arrangementstimmen (guideline, baseline) kennen.
Sie können kleine Arrangements nach Vorlage einer Melodie und eines Stils erstellen und für gemischte Ensembles bearbeiten.
Die Arrangements werden anhand der Notationssoftware „Sibelius“ im Seminar erstellt; Einführungen und Tutorien finden innerhalb sowie begleitend zum Seminar statt.
1. abgeschlossene Grundmodule BG.1 bis BG.6
2. abgeschlossenes Grundmodul BT Basiskompetenzen Musiktheorie
3. Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC (Windows und OSX)
Kaiser/Gerlitz (2009): Arrangieren und Instrumentieren Barock bis Pop. Bärenreiter.
Ertugrul Sevsay: Handbuch der Instrumentationspraxis. Bärenreiter.
Hector Berlioz, Richard Strauss: Instrumentationslehre. Peters.
Paul Wiebe (2007): Bläser arrangieren. Wizoobooks.
Paul Wiebe (2009): Streicher arrangieren. Wizoobooks.
Anthony Baines: Lexikon der Musikinstrumente. Bärenreiter
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 12:00-14:00 | T0-221 | 22.10.2013-07.02.2014 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kunst und Musik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | BW | 3. 4. | 2/4 | BW.7 |
Aktive Teilnahme (nur für BA bis WS 2011/12)
Als aktive Teilnahme zählt die wöchentliche Anfertigung von Arrangementaufgaben mit Hilfe der Software "Sibelius" und die Besprechung (evtl. sogar Live-Einstudierung) im Seminar. Darüber hinaus müssen zwei Arrangementaufgaben nach Ansage durch den Dozenten als schriftliche Arbeiten zur Korrektur abgegeben werden.
Einzelleistung (nur für BA bis WS 2011/12)
Ein im Seminar erstelltes Arrangement wird mit Studierenden des Faches Kunst- und Musikpädagogik und evtl. Gastmusikern einstudiert und in einer der letzten Seminarsitzungen vorgetragen. Die Benotung der Einzelleistung ist möglich.
Anrechenbarkeit für die erste Fakultas in Musik (nur für BA bis WS 2011/12)
Das Seminar wird als Werkstatt angerechnet. Wird kein Arrangement als Einzelleistung (EL) abgegeben, kann nur die Aktive Teilnahme (2 LP) angerechnet werden. Eine benotete oder unbenotete EL erbringt weitere 2 LP. Maximale LP-Anzahl bei Summierung von AT und EL ist 4 LP.
Anrechenbarkeit für die zweite Fakultas in Musik (nur für BA bis WS 2011/12)
Das Seminar wird als Werkstatt angerechnet. Für die zweite Fakultas ist die Abgabe eines Arrangements als Einzelleistung (EL) verpflichtend. Maximale LP-Anzahl bei Summierung von AT und EL ist 4 LP. Zusätzlich für die zweite Fakultas in Musik ist eine pädagogisch ausgerichtete Präsentation von 15 Minuten zu erbringen. Das Thema wird in Absprache mit dem Dozenten gestellt.