Körperbildstörungen, im Sinne von Störungen in der Art und Weise, wie der Körper bzw. das Gewicht wahrgenommen werden, zählen zu den zentralen Merkmalen von Essstörungen. Darüber hinaus lassen sich Hinweise finden, dass die Betrachtung des eigenen Köperbildes häufig auch bei nicht-Essgestörten ein aversives Erlebnis darstellt. Ein negatives Körperbild betrifft also Frauen, die an einer Essstörung leiden, aber auch Frauen, die sich in ihrem Körper unwohl fühlen und sich und ihren Körper ablehnen, ohne dass eine Essstörung besteht.
Das Seminar soll sowohl einen theoretischen wie auch praktischen Einblick in die Grundkenntnisse der Ätiologie, Symptomatik, Diagnostik und Intervention von Körperbildstörungen vermitteln. Die Basiskompetenzen sollen mit den Teilnehmerinnen zunächst im Plenum erarbeitet (Kurzreferate) und anschließend in Kleingruppen erprobt werden. Die Teilnehmerinnen sollen erlebnisorientiert u. a. anhand von Fallbeispielen, Rollenspielen, Videoaufzeichnungen mit der Art der jeweiligen diagnostischen und Interventionsmethode vertraut gemacht werden.
Bei Rückfragen: jennifer.pott@uni-bielefeld.de
Dieses Seminar ist nur für Frauen geöffnet.
Bei diesem Seminar liegt eine Teilnehmerbegrenzung vor, da es praktische Anteile enthält, die nur in Kleingruppen durchführbar sind. Es gibt keine Listen, auf die Sie sich eintragen müssen, und es sind auch keine Anmeldungen für dieses Seminar notwendig!
Wenn Sie Interesse an diesem Seminar haben ist es wichtig, dass Sie zu der Vorbesprechung erscheinen (oder sich durch einen Kommilitonen vertreten lassen).
Wenn zu der Vorbesprechung mehr als 20 Interessierte erscheinen entscheidet das Los.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | HS | |||||
| Psychologie / Diplom | (Einschreibung bis WiSe 06/07) | H95 A-09A | Wahl | nicht scheinfähig HS | |||
| Studieren ab 50 |