Das Komische hat etwas Befreiendes und zugleich Befremdendes, und gerade dieses nicht in den alltäglichen Fluß Passende bildet in all seiner Ambivalenz einen Kern des Komischen. Es ist schwer zu definieren, weil es von der Erwartungshaltung der Leser/Zuschauer abhängt und auch von den konkreten historischen, kulturellen und situativen Kontexten. Anhand verschiedener Gattungen wie Gedichten, Erzähltexten, Komödien, Witzen, Karikaturen, Kabarett und Spielfilmen wird das Komische analysiert und mithilfe philosophischer Theorien erläutert. Dabei spannt sich der Bogen von Aristoteles' Theorie der Komödie bis hin zu Freuds Deutung des Witzes. Verwandte Kategorien wie Ironie, Groteske, Satire und Parodie, aber auch Grenzphänomene, die als tragikomisch bezeichnet werden, werden ebenfalls zur Diskussion gestellt.
Zu Semesterbeginn wird ein Reader zur Verfügung gestellt.
Zur Vorbereitung lesen Sie bitte Kafkas "Prozeß"! (Das ist kein Witz.)
Das Seminar beginnt am 03.05. und findet immer 2stündig donnerstags von 16-18 Uhr statt. Vom 22.06.-24.6. (Fr-So) ist außerdem eine Blockveranstaltung.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Literaturwissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2009) | MaLit1 | 4/8 |