Friedenspädagogik hat heute keine Hochkonjunktur. Kriege außerhalb Europas, militärische Interventionen und die aktuelle Herausforderung des russischen Krieges am Rande Europas lassen jedoch fragen, was kann Friedenspädagogik leisten. Stellt sie ein Glasperlenspiel im Hinblick auf die Präsenz einer schulischen Friedensbildung in der Schule oder einen Beitrag einer Arbeit an einem Bewußtsein für Frieden und Abrüstung dar?
In dem Seminar werden theoretische Ansätze diskutiert, gesichtet und auf ihre zentralen Anliegen untersucht, in einem zweiten Folgeschritt wird nach schulpraktischen Möglichkeiten einer Friedensbildung in Schule, Fachunterricht und auch im Pädagogikunterricht gefragt.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/einrichtungen/bie/faq-stundenplan/
Harmut Hentig (1967) Thesen zur Friedenserziehung. In Schulministerium Thüringen 1997
Insbesondere die Arbeiten von Werner Wintersteiner und Armin Bernhard (2017) sowie Markus Schultze-Kraft „Education for Sustaining Peace through Historical Memory“ als frei zugängliche Veröffentlichung (2022) des Georg-Eckert-Institutes Braunschweig.
Benner, Dietrich (1987): Pädagogisches Handeln als sich negierendes Gewaltverhältnis. In: Ders.: Allgemeine Pädagogik. Weinheim/München, S. 187-207
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The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.