Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden des MA-Studiengangs Prävention und Intervention über die Relevanz biomechanischer und mechanischer Aspekte für die Berufdspraxis zu orientieren. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die verschiedenen Gesichtspunkte der präventiven Belastungsgestaltung für den aktiven und passiven Bewegungsapparat sowohl in Alltags- als auch in sportlichen Situationen. Dieses geschieht auf Basis des in der Ergonomie entwickelten Belastungs-Beanspruchungs-Konzepts. Dazu gehört z.B. die Beschreibung der Belastungswirkung von alltagsmotorischen Bewegungen wie Heben von Lasten und Sitzen wie auch ergonomische Arbeitsplatzanalysen. Unter trainingswissenschaftlich-bewegungswissenschaftlicher Perspektive wird eine präventive Belastungsgestaltung mit Hilfe gezielter Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten (z.B. der Kraft), und der Koordination (z.B. Modifikation von Bewegungstechniken) thematisiert. Unter präventiv-biomechanischer Sichtweise stehen Fragen der mechanischen Belastungsgestaltung und Steuerung durch verschiedene Masterialien (z.B. Sportschuhe), Hilfsmittel (z.B. Orthesen, Tape-Verbände) und Gerätekonzepte (z.B. verschiedene Fitnessgeräte) im Mittelpunkt.
Als Grundlage für die Bearbeitung dieser Themen werden im ersten Teil der Veranstaltung die Forschungsmethoden aus Sportwissenschaft und Ergonomie in Theorie und Praxis vorgestellt.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Sportwissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2008) | PI; FW 2 | Wahlpflicht | 2 |