Medien sind eine zentrale Sozialisationsinstanz für Kinder und Jugendliche. Spezifische Medieninhalte im Fernsehen, Kino und v.a. im Internet werden dabei von unterschiedlichen Seiten als ungeeignet oder sogar entwicklungsbeeinträchtigend eingestuft. Beispielsweise lösten die Amokläufe an Schulen eine Debatte über das Verbot von „Killerspielen“ aus oder Social Network Sites werden kritisch beäugt hinsichtlich der Darstellung privater Informationen durch Heranwachsende. Vom Gesetzgeber wurden umfassende rechtliche Bestimmungen erlassen, die Kinder und Jugendliche vor potentiell gefährdenden Inhalten schützen sollen. Die Einhaltung dieser Richtlinien soll durch verschiedene Institutionen gewährleistet werden. Die in der Öffentlichkeit wohl bekannteste Institution ist hierbei die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), welche Alterseinstufungen von Filmen vornimmt. Im Rahmen des Seminars werden einführend die rechtlichen Grundlagen des Jugendmedienschutzes vorgestellt und die Instrumente verschiedener Institutionen betrachtet. Unter anderem werden aktuelle Beispiele der Spruchpraxis betrachtet und diskutiert: Wie wurde beispielsweise der Film „The Descendants“ aus einer jugendschutzorientierten Sicht in den Blick genommen und wie läuft der Jugendmedienschutz bei „Google“ ab?
Die Bestimmungen des Jugendmedienschutzes sollen dabei auch Ergebnissen der Rezeptionsforschung gegenüber gestellt werden: Hierbei geht es u.a. um mögliche Gefährdungspotenziale von bspw. Computerspielen. Daneben soll auch die erzieherische Perspektive des Jugendmedienschutzes betrachtet werden: Welche medienpädagogischen Projekte existieren und welche Aufgaben sollen und können die Schule, der Kindergarten und die Eltern übernehmen?
Des Weiteren soll ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Jugendmedienschutz gegeben werden und darüber diskutiert werden, inwieweit die bestehenden Regelungen aktualisiert bzw. angepasst werden können.
Zulassung zum Master of Arts Erziehungswissenschaft
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Fr | 9-12 | V2-213 | 08.10.2012-01.02.2013
nicht am: 12.10.12 / 26.10.12 / 09.11.12 / 23.11.12 / 07.12.12 / 14.12.12 / 21.12.12 / 28.12.12 / 04.01.13 / 11.01.13 |
(s.t.) |
| einmalig | Fr | 9-10 (s.t.) | T2-204 | 12.10.2012 | Vorbesprechung |
| einmalig | Fr | 9-12 (s.t.) | H16 | 14.12.2012 |
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| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 25-MEW10 Handlungsfelder der Medienpädagogik Handlungsfelder der Medienpädagogik | E1: Handlungsfelder und Institutionen der Medienpädagogik | Studienleistung
|
Studieninformation |
| 25-MEW10_wp Handlungsfelder der Medienpädagogik Handlungsfelder der Medienpädagogik | E1: Handlungsfelder und Institutionen der Medienpädagogik | Studienleistung
|
Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2011) | ME 13.1; ME 13.2; ME 14.1; ME 14.2 | 4 | aktive Teilnahme | |||
| Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master | (Einschreibung bis SoSe 2014) | Hauptmodul 5; Hauptmodul 7 | Wahlpflicht | 3 | |||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | G.4.3; H.3.5; H.2.3 | scheinfähig | ||||
| Unterrichtsfach Pädagogik / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | MU.4.4; MU.3.4 | 3/6 | aktive Teilnahme oder EL benotet |