Konzept der Lehrveranstaltung
Aufbauend auf theoretischen Grundlagen zu basalen Funktionen und Techniken von Filmmusik und Filmsound werden Sie als Teilnehmende angeregt, einen gegebenen Kurzfilm nachträglich zu vertonen. Die Seminarform "Werkstatt" ist auf einen starken Eigenanteil der Teilnehmenden ausgelegt, während Dozenten theoretische und künstlerisch-praktische Impulse geben, bzw. Sie während Ihrer Arbeit beraten und technisch betreuen.
Im Seminar steht Ihnen ausreichend Übungsmöglichkeit zur Verfügung. Um das Produkt am Ende des Seminars abgeben zu können, sollten Sie einen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden aktive Teilnahme, 30 Zeitstunden Vor-/und Nachbereitung der laufenden Veranstaltung und 60 Zeitstunden für die Einzelleistung, d. h. die selbstständige Arbeit am individuellen Produkt und die Vorbereitung und Durchführung von Präsentation und Dokumentation einplanen.
Ziele der Veranstaltung
Sie lernen grundlegende Funktionen und Techniken von Filmmusik und Filmsound kennen und wenden diese auf eine gegebene Kurzfilm-Vorlage an, die Sie max. in einer Dreiergruppe vertonen. Dabei erstellen Sie ein Tonfilmskript nach Vorlage, legen mithilfe einer Sequenzer-Software (CUBASE, GARAGE BAND oder eigene Software) die Tonfilmspuren Musik, Atmo und Geräusche an, realisieren ein Klangkonzept für Ihre Nachvertonung und komponieren bzw. assemblieren Geräusche und Musik.
Voraussetzungen
1. abgeschlossene Grundmodule BG.1 bis BG.6
2. Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC
Ausführlicher Literaturhinweis unter "Dokumentenablage".
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kunst und Musik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | BW | 3. 4. | 2/4 | (BW.5) |
Einzelleistung (nur für BA bis WS 2011/12)
Um auf die Gesamtsumme von 4 LP zu kommen, benötigen Sie eine Einzelleistung (2 LP), die Sie in Form eines künstlerischen Produkts - hier die Nachvertonung des Kurzfilms - am Semesterende erbringen können. Die Einzelleistung ist grundsätzlich unbenotet, muss für die Anerkennung des Teilmoduls jedoch bestanden werden. Je nach individuellem Studienplan im Modul BW ist es ggf. sinnvoll, die Einzelleistung benoten zu lassen (belegt werden müssen im Modul BW 2 Werkstätten, davon eine mit benoteter Einzelleistung). Sprechen Sie bitte darüber mit Ihrem Studienberater.
Anrechenbarkeit für die erste Fakultas in Musik (nur für BA bis WS 2011/12)
Die Lehrveranstaltung wird als zusätzlicher BW.5-Kurs (2 LP) anerkannt. Für die Anrechenbarkeit gelten für Sie die Voraussetzungen wie unter Punkt "Aktive Teilnahme" beschrieben. Eine darüber hinaus gehende Einzelleistung (+2 LP) in Form einer Klausur ist für Sie nicht notwendig, da Sie für die erste Fakultas nur 2 LP im Modul BW einbringen müssen. Klären Sie den Umfang Ihrer Mitarbeit bei der Produkterstellung mit Ihren Gruppenmitgliedern in der Veranstaltung.
Aktive Teilnahme (nur für BA bis WS 2011/12)
Die Erstellung des Endprodukt incl. dessen Präsentation setzt die regelmäßige Teilnahme an den wöchentlich stattfindenden Werkstattsitzungen voraus. Da Sie in einer Gruppe arbeiten werden, ist es ebenfalls notwendig, eine über die Veranstaltung hinaus gehende Selbstlernzeit zu vereinbaren, in dem am Produkt weiter gearbeitet wird (siehe oben: Konzept der Veranstaltung). Darüber hinaus erhalten Sie wöchentlich Übungsaufgaben zu den in der Veranstaltung behandelten Themen, die Sie in der Regel direkt in Ihrem Produkt umsetzen können. Sie bringen diese Aufgaben jeweils zum nächsten Termin mit und stellen Sie der Gesamtgruppe ggf. vor.