Wie Handlungstheorie und Systemtheorie miteinander verbunden werden können, darüber herrscht in der Soziologie keine Klarheit. Zwei Extrempositionen lassen sich unterscheiden: auf der einen Seite findet sich die von Esser oder Schwinn vertretene Ansicht, nach der eine Ergänzung der Handlungstheorie um eine Systemtheorie überflüssig und unangemessen ist. Auf der anderen Seite steht Luhmanns Variante, nach der die Handlungstheorie aus der Systemtheorie zu entfalten ist. Daneben existieren vermittelnde Perspektiven. So argumentiert Münch im Anschluss an Parsons, dass sich eine Konkurrenz zwischen beiden Ansätzen gar nicht ausmachen lässt. Schimank plädiert für eine pragmatische Integration beider Perspektiven. Habermas schließlich möchte beide Perspektiven mit der Unterscheidung bestimmter Formen der Handlungskoordination kombinieren. Das Seminar hat zum Ziel, anhand theoretischer und empirischer Texte zu überprüfen, welche Argumente sich für diese unterschiedlichen Sichtweisen gewinnen lassen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | H.S.1 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie | Nebenfach | 2.1.1 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2005) | 2.1.1 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie (Nebenfach) / Magister | 2.1.1 | Wahlpflicht | HS | ||||
| Soziologie (2. Hauptfach) / Magister | 2.1.1 | Wahlpflicht | HS |