Die G7, G20 oder die BRICS sind nur einige besonders prominente Staatengruppen, die sich in der Weltpolitik etabliert haben. Daneben gibt es weitere Gruppen oder sog. Formate, z.B. das Normandie-Format, die regelmäßige Verhandlungen zwischen bestimmten Staaten beschreiben. Im Zuge der Lehrforschung sollen internationale Gruppen in das Zentrum der Untersuchung gerückt werden, indem zwei miteinander verknüpfte Fragen verfolgt werden:
(1) Wie und in welchem Maße tragen internationale Gruppen zu globaler Ordnungsbildung bei? Welche Funktionen übernehmen sie und in welchen Beziehungen stehen sie zu anderen Akteuren wie etwa Staaten und internationalen Organisationen?
(2) Inwiefern etablieren internationale Gruppen einen neuen Typus von „internationalen Insti-tutionen“ und wie lässt sich dieser Typus beschreiben?
Die Lehrforschung beginnt mit einer exemplarischen Beschreibung des Ausgangsproblems und dessen politischer und politikwissenschaftlicher Relevanz. Daran schließt die Einführung unterschiedlicher theoretischer und methodischer Ansätzen, die hinsichtlich ihres analytischen Potentials disku-tiert werden. Auf dieser Grundlage sollen die Teilnehmer*innen befähigt werden, eine eigene For-schung zu einer von ihnen ausgewählten internationalen Gruppe vorzunehmen. Zum Abschluss der Lehrforschung werden die Ergebnisse mit Blick auf die beiden Fragestellungen gesammelt und dis-kutiert.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
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| 30-M-Soz-M5_LF1 Lehrforschung in Politischer Soziologie Lehrforschung in Politischer Soziologie | Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar | Studienleistung
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Studieninformation |
| - | benotete Prüfungsleistung | Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.