ie Stärke qualitativer Sozialforschung liegt in der späten Reduktion von Komplexität und in dem Zugang zu subjektivem Sinn in seiner Vielfalt und Eigenlogik. Innerhalb des qualitativen Methodenbereichs strukturieren oder öffnen einzelne Verfahren allerdings in einem unterschiedlichen Ausmaß. In dem Seminar wird eine Systematik für qualitative Erhebungs- und Auswertungsstrategien vorgestellt und nah an der Forschungspraxis an der Passung von Forschungsgegenständen und Forschungsstrategien gearbeitet: Ob, wann im Forschungsprozess, wie und mit welcher methodologischen Begründung wird strukturierend eingegriffen (z.B. Leitfadeninterviews versus narrative Interviews, deduktive Kategorienvorgabe versus hemeneutisch-gesprächsanalytische Auswertung)? Und was bedeutet dies für den Status der Ergebnisse? Beispiele aus der qualitativen Geschlechterforschung verdeutlichen die Bedeutung und Folgen von Vorgaben (Setzung der Geschlechterdifferenz oder Rekonstruktion von Geschlechterrelevanzen und -konstruktionen). Forschungsinteressen und -projekte der Teilnehmenden können eingebracht werden.
An den Freitagen, den 4. Mai und den 8. Juni werden Erhebungs- und Auswertungsstrategien systematisiert und diskutiert, am den Samstagen, 5. Mai und 9. Juni, stehen Anwendungen der Erkenntnisse bei der Konzipierung von (konkreten) Forschungsdesigns (der Teilnehmenden) im Mittelpunkt.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Doctor of Public Health / Promotion | |||||||
| Gesundheitswissenschaften / Master | (Einschreibung bis SoSe 2013) | Wahl | 4. |
Klausur