Die Nutzung des Internet und der damit verbundene Wandel der gesellschaftlichen Kommunikationsverhältnisse verändert eine ganze Reihe von bislang oft unhinterfragt akzeptierten Vorstellungen über die Welt, von Verhaltensweisen, Wahrnehmungsmustern, Begriffen und sozialen Sinnbezügen. Diesen zum Teil sehr rasanten und tiefgreifenden kulturellen Wandlungsprozess wollen wir in dem Seminar anhand der semantischen Entwicklung von Begriffen bzw. Begriffspaaren wie Virtualität und Realität, Raum und Zeit, Interaktion und Kommunikation, Erinnern und Vergessen, Privatheit und Öffentlichkeit, Individualität und Gemeinschaft, Eigentum, Freiheit und anderen mehr beschreiben und in Bezug zu der sich in den letzten Jahren vollzogenen und sich weiter vollziehenden medialen Entwicklung soziologisch analysieren.
• wird noch bekanntgegeben
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master | (Einschreibung bis SoSe 2014) | Hauptmodul 2; Hauptmodul 5 | Wahlpflicht | 3 | |||
| Soziologie / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2005) | 2.2.5 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie / Master | (Einschreibung bis SoSe 2012) | Modul 3.1 | Wahl | 3 | (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich) |
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der gemeinsamen Diskussion der den einzelnen Themen zu Grunde liegenden Texte. Von den Seminarteilnehmern wird die Bereitschaft zu einer aktiven Auseinandersetzung mit diesen Texten und eine entsprechende Vorbereitung durch regelmäßige Lektüre erwartet. Die Erarbeitung des Stoffes soll vorzugsweise in kleineren Arbeitsgruppen (drei bis fünf Mitglieder) stattfinden. Während des Semesters sind von den Arbeitsgruppen kurze Exzerpte zu erstellen. In ihnen soll die individuelle und gemeinsame Auseinandersetzung der Seminarteilnehmer bzw. Arbeitsgruppen mit den Texten zum Ausdruck kommen, d.h. es geht um eine Zusammenfassung der zentralen Thesen, um die Formulierung offener Fragen, Kritikpunkte etc. Diese Exzerpte dienen den Seminarteilnehmern als Vorbereitung für die Diskussion im Plenum. Jede Arbeitsgruppe wird im Laufe des Semesters mindestens eine der Themendiskussionen im Plenum in Form eines Impulsreferats eröffnen.