220139 Herrschaft und Demokratie. Politische Ordnungsvorstellungen im Wandel der Zeit, Teil I (GK I) (WiSe 2021/2022)

Inhalt, Kommentar

Zu den Grundkursen Mittelalter/Frühe Neuzeit - Moderne findet in den Wochen bis zum Veranstaltungsbeginn ein verbindliches Platzverteilungsverfahren statt. Sie werden gebeten, bis Donnerstag, 15.10.2021, 18:00 Uhr, Ihre Prioritäten bei der Wahl eines der Grundkursangebote in einer online-Datenbank einzutragen. Sie erreichen die Datenbank unter folgender Adresse:
https://fms.geschichte.uni-bielefeld.de/fmi/webd/GkMAFNZMo_WS2122_Platzvergabe
Bitte bearbeiten Sie die Datenbank an einem PC. Eine Bearbeitung per Tablet oder Smartphone mit touch-Bedingung führt häufig zu fehlerhafter Datenerfassung.
Weiterführende Hinweise zum Verteilungsverfahren finden Sie unter:
https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/studium/downloads/Erlaeuterungen_Platzvergabe_GK.pdf

Die Frage, welche politischen Ordnungsvorstellungen sich seit dem Mittelalter herausgebildet haben und in die jeweilige gesellschaftliche Praxis umgesetzt worden sind, berührt das grundsätzliche Verhältnis von Herrschaft und Gesellschaft, Macht und individueller Teilhabe quer durch alle Zeitepochen. Dabei spielten ganz verschieden definierte Vorstellungen von Demokratie - mal unter diesem, mal unter ganz anderen Begriffen (wie etwa Volksherrschaft) - ein besondere, v.a. in der Neuzeit zunehmend prominente Rolle. Der zweisemestrig angelegte Grundkurs führt in die Ideen-, Politik- und Erfahrungsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart ein und widmet sich dabei anhand ausgewählter Beispiele den Artikulationen, Akteur*innen und Bedingungen politischen Ordnungsdenkens bzw. politischer Ordnungsdiskurse im Wandel der Zeit. Über diesen Zugang, so eine Ausgangsthese des Kurses, werden die unterschiedlichen Epochen in ihren wesentlichen Zügen sichtbar und für die historische Analyse und Deutung zugänglich. Unter dem Dach des Rahmenthemas vermittelt der Grundkurs zugleich die Grundlagen des historischen Forschens und Schreibens, führt in die Vielfalt theoretischer und methodischer Arbeitsweisen sowie in wesentliche epochenspezifische Problemzusammenhänge, Analysetechniken und Materialien ein - von der Forschungsliteratur über editierte und digital verfügbare Primärquellen bis hin zu Rezensionen. Im Zentrum steht die Einübung wissenschaftlicher Textarbeit - d.h. das systematische Lesen, Analysieren und Verfassen von geschichtswissenschaftlichen Texten.

Der Grundkurs wird von einem Tutorium begleitet und im Sommersemester 2022 fortgesetzt. Die verpflichtende Exkursion wird im Sommersemester durchgeführt.

Literaturangaben

Gunilla Budde, Dagmar Freist, Hilke Günther-Arndt (Hg.), Geschichte. Studium - Wissenschaft - Beruf, Berlin 2008.

Franz-Reiner Erkens, Herrschersakralität im Mittelalter. Von den Anfängen bis zum Investiturstreit, Stuttgart 2006.

André Krischer, Reichsstädte in der Fürstengesellschaft. Politischer Zeichengebrauch in der Frühen Neuzeit (Symbolische Kommunikation in der Vormoderne) Darmstadt 2006

Joseph Morsel, Die Erfindung des Adels. Zur Soziogenese des Adels am Ende des Mittelalters - das Beispiel Frankens, in: Nobilitas. Funktion und Repräsentation des Adels in Alteuropa, hg. von Oexle, Otto Gerhard und Paravicini, Werner (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 133), Göttingen 1997, S. 312-375.

Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Köln u.a. 2021 (7. Aufl.).

Paul Nolte, Was ist Demokratie. Geschichte und Gegenwart, München 2012.

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22-1.2_b Grundmodul Mittelalter/ Frühe Neuzeit - Moderne Grundkurs Mittelalter/Frühe Neuzeit - Moderne Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Mittwoch, 6. Oktober 2021 
Letzte Änderung Zeiten:
Freitag, 10. Dezember 2021 
Letzte Änderung Räume:
Freitag, 10. Dezember 2021 
Art(en) / SWS
GK I / 4
Einrichtung
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie / Abteilung Geschichtswissenschaft
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