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250013 Qualitative Medienanalyse: Die Figur des Tricksters (S) (WiSe 2011/2012)

Inhalt, Kommentar

Was haben u.a.

Charlie Harper
Mark Zuckerberg (in The Social Network)
Jack Sparrow
Indiana Jones
Robin Hood
Han Solo
Gollum
Coyote (Looney Tunes)
Jan Delay
Bob Dylan

gemeinsam?

Bei allen handelt es sich um so genannte 'Trickster‘, bzw. ‚Trickster-Figuren'. Die Figur des Tricksters ist eine der ältesten und zugleich beliebtesten Figuren in Erzählungen seit Anbeginn der Menschheitsgeschichten. Auch in den Kulturen des 'Abendlandes' ist diese Figur im Ursprung enthalten. Protagonisten wie z.B. Hermes und Prometheus tauchen bereits in frühesten Mythologien auf und der Hermeskult erfreut sich heute noch großer Vitalität. Die Tricksterfigur findet sich jedoch nicht nur in den Mythen aller Kulturen wieder, sondern feiert heute in Kino und Fernsehen fröhliche Urständ. Anja Peltzer (2011) stellt in ihrer Studie fest, dass das Blockbuster Kino Identifikationsangebote zur Verfügung stellt und der Trickster ist eine der zentralen Figuren des Blockbusterkinos. Lewis Hyde (2008) behauptet sogar: 'Trickster makes this world'. Gründe genug, um sich dieser Figur näher zuzuwenden.

In diesem Seminar werden wir uns mittels der qualitativer Forschungsmethoden an die Fersen des Tricksters in Film und TV heften um den Fragen nachzuspüren

• wie der Trickster in Szene gesetzt wird
• wie der Trickster sich inszeniert
• was das besondere an der 'Tricksters-Figur' ist
• was wir möglicherweise für die Pädagogik vom Trickster lernen können und
• inwiefern und ob diese Figur für die Erziehungswissenschaft darüber hinaus weitere Relevanz entwickeln kann

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Bitte bringen Sie ein Interesse an forschungsorientierter Lehre und Arbeit mit in das Seminar. Formale Voraussetzungen existieren darüber hinaus nicht.

Literaturangaben

Top 6

1) Baacke, D., ‚ Medienpädagogik‘, Max Niemeyer Verlag, GmbH & Co. KG, Tübingen, 1997
2) Flick, U. u.a. (Hg.), ‚Qualitative Forschung – Ein Handbuch‘, Rowohlt Taschenbuch Verlag Gmbh, Reinbek bei Hamburg, 2000
3) Sander, U. u.a. (Hg.), ‚Handbuch Medienpädagogik’, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2008
4) Hyde, L, ‚ Trickster Makes This World: How Disruptive Imagination Creates Culture’, Cannongate Books, 2008
5) Pelzer, A., ‘Identität und Spektakel: Der Hollywood-Blockbuster als global erfolgreicher Identitätsanbieter‘, UVK, Konstanz, 2011
6) Johnson, S., ‚Neue Intelligenz – Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden’, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2006

Externe Kommentarseite

http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/twalden/strukturale%20medienanalyse.html

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MA.3.2.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) Professionsbezogene Vertiefung   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MA.3.2.2; MA.5.2.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MG.3.2.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MG.3.2.2; MG.5.2.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) Professionsbezogene Vertiefung   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Nebenfach M.3.2.2; M.5.2.2   3 aktive Teilnahme  
Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master (Einschreibung bis SoSe 2014) Hauptmodul 7; Hauptmodul 5 Wahlpflicht 3  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) H.3.5   scheinfähig  
Konkretisierung der Anforderungen

Das Seminar wird erfolgreich mit einer aktiven Teilnahme oder Studienleistung beendet, wenn Sie, neben einer regelmäßigen aktiven Teilnahme entweder zwei Protokolle führen und vorstellen oder ein Kurzreferat halten oder die in einer Kleingruppe erarbeiteten Ergebnisse einer Film-, bzw. Fernsehanalyse vorstellen.
Eine benotete Einzelleistung kann nur über das Vertiefungsseminar erworben werden. Nähere Hinweise zur benoteten Einzelleistung erhalten Sie dort.

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