Genus gilt im Deutschen als die Kategorie des Subsantivs, die weitgehend funktionslos und arbiträr ist. Im Unterschied zum Kasus und Numerus, den zwei weiteren nominalen Kategorien, ist Genus invariabel; es stellt eine Information dar, die als lexikalische Kategorie jedem Substantiv inhärent und demzufolge unveränderlich ist.
In dem Seminar wird der Frage nachgegangen, inwiefern der Verlauf des Genuserwerbs und die mit diesem Erwerb verbundenen Schwierigkeiten (vor allem in Deutsch als Zweitsprache) auf die weitgehende Funktionslosigkeit und Arbitrarität dieser Kategorie zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang sollen u.a. die sprachsystematischen Prinzipien der Genuszuweisung identifiziert werden, die im Spracherwerb beim Aufbau des Genussystems wirksam werden. Darüber hinaus wird untersucht, welche Auswirkungen die Tatsache, dass die Genusinformation zusammen mit der Kasus- und Numerusinformation in einem Flexiv enkodiert ist, auf den Verlauf des Genuserwerbs in den beiden Spracherwerbstypen hat.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Germanistik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | BaGerP1V | 2/5 | |||
| Germanistik / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | BaGerP1V | 2/5 | ||||
| Germanistik (GHR) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | BaGerP1V | 2/5 |