WICHTIGE INFO ZUM VERANSTALTUNGSFORMAT:
Das Seminar findet digital, live zur genannten Zeit & z.T. digital, im Selbststudium (online synchron auf Zoom / asynchron mit Arbeitsaufgaben zu Texten und Material) statt.
Alle relevanten Informationen (Texte, Material, Seminarinfos, Hinweise zu Studienleistungen etc.) finden Sie im Lernraum plus zu unserem Seminar.
Der Lernraum plus wird zum 6.11.20 veröffentlicht.
In unserer ersten, digitalen Zoom-Sitzungen am Fr, 6.11.20 von 14:15 - 15:45 Uhr werden die Seminarinhalte vorgestellt und alle relevanten organisatorischen Infos besprochen. Eine Einladung zur Zoom-Sitzung erhalten Sie bei Eintragung ins Seminar per Mail Anfang der KW 45 von mir.
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Wie kann es sein, dass Rassismus fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens in der Vergangenheit und Gegenwart ist und das Sprechen über Rassismus zugleich immer noch umkämpft ist und mit Abwehr, Bagatellisierung, Zuschreibung von Unwissenschaftlichkeit und/oder vermeintlicher Überempfindlichkeit begegnet wird?
Wir nähern uns in diesem Seminar dem Phänomen Rassismus aus einer rassismustheoretischen und rassismuskritischen Perspektive und erarbeiten uns ein Verständnis von Rassismus als gesellschaftlichem Machtverhältnis, in das wir alle eingebunden und involviert sind; auch wenn wir in unterschiedlicher Weise von Rassismus be-troffen sind. Hiervon ausgehend widmen wir uns gesellschaftlichen De-Thematisierungen von Rassismus, aber auch Formen und Wegen, wie Rassismus konstruktiv zum Thema gemacht werden kann. Hier orientieren wir uns an einer rassismuskritischen Perspektive und diskutieren hiervon ausgehend professionelle Umgangsweisen mit Rassismus für pädagogisches Denken und Handeln.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html
Hall, Stuart. (2000). Rassismus als ideologischer Diskurs. In N. Räthzel (Hg.), Theorien über Rassismus (S. 7-16). Hamburg: Argument Verlag.
Scherschel, Kathrin. (2006). Rassismus als flexible symbolische Ressource
Eine Studie über rassistische Argumentationsfiguren (S. 31-60). Bielefeld: transcript.
hooks, bell. (1994). Weißsein in der Schwarzen Vorstellungswelt. In bell hooks (Ed.), Black Looks. Populärkultur - Medien - Rassismus (pp. 204-220). Berlin: Orlanda Frauenverlag.
Messerschmidt, Astrid. (2010). Distanzierungsmuster. Vier Praktiken im Umgang mit Rassismus. In A. Broden & P. Mecheril (Hg.), Rassismus bildet. Bildungswissenschaftliche Beiträge zur Normalisierung und Subjektivierung in der Migrationsgesellschaft (S. 41-57). Bielefeld: transcript.
Kourabas, Veronika. (2019). Grundlegende Darstellung zu Rassismuskritik. Was ist Rassismus und was heißt Rassismuskritik? Arbeitspapier: Denkanstöße für eine rassismuskritische Perspektive, 5-18. https://www.stadt-muenster.de/fileadmin//user_upload/stadt-muenster/v_zuwanderung/pdf/Denkanstoesse_fuer_eine_rassismuskritische_Perspektive_finale_Fassung.pdf (Abruf 29.6.20)
Mecheril, Paul (2002). Weder differenzblind noch differenzfixiert. Für einen reflexiven und kontextspezifischen Gebrauch von Begriffen. IDA-NRW. Überblick, 4, Jg. 8, 10-16.
Messerschmidt, Astrid. (2017). Differenzreflexivität und intersektionale Kritik – Ansatzpunkte einer nicht identifizierenden Pädagogik. In N. Balzter, F. C. Klenk, & O. Zitzelsberger (Hg.), Queering MINT. Impulse für eine dekonstruktive Lehrer_innenbildung (S. 47-57). Opladen: Barbara Budrich Verlag.
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.