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220073 Geschichte als populäre Unterhaltung: Die TV-Serie „Babylon Berlin“ in historischer Sicht (S) (WiSe 2020/2021)

Inhalt, Kommentar

Die Serie "Babylon Berlin" ist eine der aufwändigsten deutschen TV-Produktionen überhaupt. In bisher drei Staffeln entwirft sie ein Bild der Metropole Berlin Ende der 1920er Jahre, das von Düsterheit, organisiertem Verbrechen, politischer Radikalisierung und gesellschaftlichen Widersprüchen, aber auch von Lebenslust, Rausch und sinnlichem Exzess geprägt ist. In dem Seminar soll die Serie mit dem Blick professioneller Historiker*innen betrachtet und als eine populärkulturelle Repräsentation und Deutung von Geschichte begriffen werden. Dazu werden in einem ersten Schritt diejenigen historischen Themen, die die Serie aufgreift, im Lichte der aktuellen Forschung erörtert. Anschließend sollen die narrativen, dramaturgischen und ästhetischen Modi diskutiert werden, mit denen die Serie historische Prozesse und Konstellationen darstellt und zuspitzt.

Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Mitarbeit in kleineren Projektarbeitsgruppen und zur Präsentation der Ergebnisse in schriftlicher und/oder audiovisueller Form.

Das Seminar wird als Blockveranstaltung im November/Dezember 2020 durchgeführt. Geplant ist eine hybride Form aus Präsenz- und Onlineformaten, der genaue Ablauf ist abhängig von den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.

UPDATE September 2020:
Die aktuellen Rahmenvorgaben für das Wintersemester 2020/21 laufen darauf hinaus, dass die Veranstaltung rein digital stattfinden muss. Ein Großteil des Seminars wird in dezentraler Projektgruppenarbeit bestehen, die Ergebnisse sollen dann zusammengeführt und diskutiert werden. Ich erarbeite derzeit hierzu ein Konzept.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Die Teilnahme setzt die vorherige Sichtung der ersten drei Staffeln von "Babylon Berlin" voraus (insgesamt 28 Episoden, die dritte Staffel soll im Oktober 2020 im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt werden).

Literaturangaben

Thomas Fischer/Thomas Schuhbauer: Geschichte in Film und Fernsehen. Theorie – Praxis – Berufsfelder, Tübingen 2016.
Volker Kutscher: Der nasse Fisch. Gereon Raths erster Fall, Köln 2008.
Volker Kutscher: Der stummt Tod. Gereon Raths zweiter Fall, Köln 2009.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  
einmalig Fr 10-12 ONLINE   06.11.2020
Block N. N. 10-16 ONLINE   04.12.2020-05.12.2020
Block N. N. 10-16 ONLINE   18.12.2020-19.12.2020

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
22-2.2 Methodikmodul Grundseminar Methodik Studienleistung
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22-2.2_a Methodikmodul Grundseminar Methodik Studienleistung
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22-2.4 Fachdidaktisches Methodikmodul Grundseminar Methodik Studienleistung
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22-2.4_a Fachdidaktisches Methodikmodul Grundseminar Methodik Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Mitarbeit in kleineren Projektarbeitsgruppen und zur Präsentation der Ergebnisse in schriftlicher und/oder audiovisueller Form.

Das Seminar wird als Blockveranstaltung im November/Dezember 2020 durchgeführt. Geplant ist eine hybride Form aus Präsenz- und Onlineformaten, der genaue Ablauf ist abhängig von den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.

UPDATE September 2020:
Die aktuellen Rahmenvorgaben für das Wintersemester 2020/21 laufen darauf hinaus, dass die Veranstaltung rein digital stattfinden muss. Ein Großteil des Seminars wird in dezentraler Projektgruppenarbeit bestehen, die Ergebnisse sollen dann zusammengeführt und diskutiert werden. Ich erarbeite derzeit hierzu ein Konzept.

Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges