230189 Um 1500: Der Roman an der Schwelle zur Neuzeit (S) (WiSe 2020/2021)

Inhalt, Kommentar

Nachdem sein Vater das gesamte Vermögen verpraßt hat, macht sich ‹Fortunatus› auf den Weg in die Welt. Dort begegnet ihm viel Schreckliches, aber auch eine ‹Jungfrau des Glücks›, die ihn mit einem Glückssäckel begabt, aus dem er – und zwar in der jeweiligen Landeswährung! – immer Geld nehmen kann. Als er schließlich dem Sultan noch ein Wunschhütlein rauben kann, das ihn sofort an jeden beliebigen Ort der Welt reisen läßt, ist er unendlich mobil und solvent zugleich. Aber kein Aufstieg ohne Abstieg: Seine beiden Söhne bringen alles wieder zuschanden.
Der 1509 in Augsburg gedruckte, mit Holzschnitten versehene Roman ist der erste deutschsprachige Prosaroman, der nicht nach einer Vorlage entstand. Die gemeinsame Lektüre lädt dazu ein, sowohl mediengeschichtliche als auch kulturgeschichtliche Überlegungen anzustellen. Welche Vertextungsstrategien von Welt greift der Roman auf? Auf welche Weise werden Wissensbestände (Reise, Ökonomie, Theologie, Gesellschaft) im Roman verhandelt? Zudem soll der Text im Seminar historisch-narratologisch untersucht werden: Inwiefern spielt hier die Kategorie der Figur dieselbe (oder doch eine ganz andere?) Rolle wie in modernen Romanen? Das Seminar verspricht eine spannende, herausfordernde Entdeckungsreise in eine fremd-vertraute Welt

Literaturangaben

Fortunatus. Studienausgabe nach der Editio princeps von 1509, hg. v. Hans-Gert Roloff, Stuttgart: Reclam, 2011 (RUB 7721)

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23-GER-BasLit_ver1 Basismodul Literaturwissenschaft: Historische Aspekte der Literatur: Epochen und Epochenumbrüche Basismodul Literaturwissenschaft: Historische Aspekte der Literatur: Epochen und Epochenumbrüche Seminar zur deutschen Literaturgeschichte Studienleistung
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- benotete Prüfungsleistung Studieninformation

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Samstag, 26. September 2020 
Letzte Änderung Zeiten:
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Letzte Änderung Räume:
Freitag, 27. November 2020 
Art(en) / SWS
Seminar (S) / 2
Einrichtung
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
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