Eine Jugendkultur als Praxisfeld der Sozialen Arbeit:
Beziehungsarbeit, Teilnehmende Beobachtung, Vertrauensschutz und Anwalt der Fans: Das sind nur einige, wenngleich bedeutende Schlagwörter der pädagogischen Arbeit mit Fußballfans. Konfliktfelder gibt es reichlich; die Fankultur hat meist keinen guten Ruf, auch weil die Konnotation zur Gewalt nicht immer fern ist. Und Gewalt hier als ein mehrdimensionales Phänomen erscheint, was u.a. auch in dem vielzitierten „Feindbild Polizei“ Ausdruck findet. All dies macht eine Interessensvertretung für Fans, für Ultras, nicht leicht. Wohl kaum eine jugendliche Subkultur dieser Größenordnung sieht sich mit derart vielen Vorbehalten konfrontiert. Soziale Arbeit braucht da einen langen Atem. Und die richtigen Konzepte. Wir schauen hinter die Kulissen. Aber einfache Antworten gibt es meistens nicht. Aber durchaus erhellende ...
Die Dozenten sind die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter des Fan-Projekts Bielefeld e.V.
Alle Studierenden sind willkommen. Die aktive Beteiligung und regelmäßige Teilnahme am Seminar ist hilfreich und sinnvoll, da die einzelnen Veranstaltungen aufeinander aufbauen. Aktive Mitarbeit ist erwünscht und ist gut gegen Langeweile. Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht. Die Vorlesungsreihe mündet in eine Block-Veranstaltung (ein Wochenendblock), in der Inhalte zur im Februar 2011 (6.-8.KW) stattfindenden “Tatort Stadion”-Ausstellung erarbeitet werden.
Master of Arts: Voraussetzung ist die Zulassung zum Master of Arts Erziehungswissenschaft
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2011) | ME 4.2 | 4 | aktive Teilnahme | |||
| Erziehungswissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2011) | ME 1.4 | 3/5 | AT, EL (u) oder EL (b) | |||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | H.2.2; H.2.3 |
Master: In der Regel können kurze Referate (15min.) zum Inhalt der vorherigen Vorlesung gehalten werden; allein oder zu zweit. Die Referate dienen als Eröffnung und Hinführung zu dem an diesem Tag zu behandelnden Themengegenstand.
Leistungsnachweis Diplom: Referat mit fünfseitiger Ausarbeitung oder Kolloquium