Dem 18. Jahrhundert sagt man die Entdeckung von Individualität und Subjektivität nach. Dabei spielt die Beobachtung und Beschreibung des eigenen Lebens eine zentrale Rolle. An ausgewählten Textbeispielen soll die Entwicklung der Autobiographie behandelt werden. Es werden nicht nur die charakteristischen Merkmale dieser Textsorte und ihrer Erzählverfahren vorgestellt, sondern es ergeben sich damit auch konkrete Einblicke in z.T. abenteuerliche Lebensläufe sowie in die sozialen und kulturellen Verhältnisse Deutschlands zwischen Aufklärung und Romantik.
Folgende Autobiographien werden im Seminar gelesen:
Ulrich Bräker, Der arme Mann im Toggenburg, Stuttgart 1986 (RUB 2601).
Henrich Stillings Jugend. Ein wahrhafte Geschichte (Reader).
Johann Gottfried Seume, Mein Leben, Stuttgart 1986 (RUB 1060).
Karl Philipp Moritz, Anton Reiser. Stuttgart 1986 (RUB 4813).
Jean Paul, Selberlebensbeschreibung (Reader).
Zur Einführung empfohlen:
Günter Niggl (Hrsg.), Die Autobiographie. Zu Form und Geschichte einer literarischen Gattung, Darmstadt 1989.
Martina Wagner-Egelhaaf, Autobiographie, 2., akt. Aufl., Stuttgart und Weimar 2005.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Germanistik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | BaGerP2L; BaGerP2S | 2/5 | |||
| Germanistik / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | BaGerP2L; BaGerP2S | 2/5 | ||||
| Germanistik (GHR) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | BaGerP2L; BaGerP2S | 2/5 |