Wissenschaftstheorie ist nicht zu verwechseln mit Wissenschaftsgeschichte.
Wissenschaftstheorie betrachtet die Geschichte einer Wissenschaft unter
Einbeziehung erkenntnistheoretischer Fragen.
In der Wissenschaftstheorie wird zum Beispiel die Frage aufgeworfen, wie
man wissen kann, dass man sich im Laufe der Zeit der Wahrheit nähert.
Dazu studiert man vor allem die Wandlungen, die das Theoriegebäude einer
Wissenschaft durchmacht. In der Geschichte der Linguistik gab es zwei
große Wandlungen (sogenannte Paradigmenwechsel), hervorgerufen durch
Ferdinand de Saussure und durch Noam Chomsky. In dieser Veranstaltung
soll es denn auch darum gehen, welche Ziele sich die Sprachwissenschaft
setzt und wie sie umdefiniert werden, welche Erkenntnisse zu einem
Theoriewechsel führen, und ob der Theoriewechsel die Versprechen
wirklich eingelöst hat bzw einlösen kann.
Literatur wird noch bekanntgegeben.
BA-Abschluß, sonst keine.
Folgendes Buch kann als Hintergrund kursbegleitend durchgearbeitet werden und steht im Seminarapparat zur Verfügung:
Schülein, Johann August / Simon Reitze (22005): Wissenschaftstheorie für Einsteiger, Wien: WUV Facultas (UTB S 2351).
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 14-16 | T2-241 | 11.10.2010-04.02.2011 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Linguistik: Kommunikation, Kognition und Sprachtechnologie / Master | (Einschreibung bis WiSe 19/20) | 23-LIN-Ma2 | 3 | ||||
| Linguistik: Kommunikation, Kognition und Sprachtechnologie / Master | (Einschreibung bis SoSe 2010) | MaLin2 | 4/4 | ||||
| Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master | (Einschreibung bis SoSe 2014) | Hauptmodul 1 | Wahlpflicht | 3 | |||
| Studieren ab 50 |
Wird am Anfang des Semesters bekanntgegeben.