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250055 Methodologien qualitativer und quantitativer Sozialforschung (S) (WiSe 2010/2011)

Inhalt, Kommentar

Gemeinsam wollen wir uns im Seminar die zentralen Voraussetzungen, Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von Methoden der Datenerhebung und Datenanalyse in den empirisch vorgehenden Sozialwissenschaften im Allgemeinen und der Erziehungswissenschaft im Besonderen erarbeiten: Dazu werden wir in einem ersten Schritt besonders danach fragen, was den Forschungsmethoden des qualitativen Paradigmas (z.B. leitfadenorientierte Interviews, Gruppendiskussionen, teilnehmende Beobachtungen in existierenden sozialen Feldern und qualitative Inhaltsanalysen (z.B. von Dokumenten) gemeinsam ist. Ebenso werden wir in einem zweiten Schritt danach suchen, was die Forschungsmethoden des quantitativen Paradigmas (z.B. Labor- und Feldexperimente, standardisierte Fragebogenuntersuchungen, Beobachtungen und Inhaltsanalysen mittels vorgegebener Kategorien) in ihren Grundannahmen und Erkenntniszielen eint. In einem dritten Schritt werden wir beide Methoden-Paradigmen mit Hilfe einer Reihe von Merkmalsdimensionen vergleichen, um die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Strategien der erfahrungswissenschaftlichen Analyse sozialer/pädagogischer Phänomene zu identifizieren. Dazu gehört auch die Beantwortung der folgenden Frage: Welche Gütekriterien sind in den beiden Paradigmen entwickelt worden, um die Qualität der Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und ihrer Ergebnisse zu gewährleisten? Abschließend soll danach gefragt werden, ob und auf welche Art und Weise Forschungsmethoden aus beiden Paradigmen derartig kombiniert werden können, dass mit ihnen ein größerer Erkenntnisgewinn erzielt wird als bei Anwendungen von Methoden aus nur einem einzige Paradigma. Die oben angeschnittenen Themenfelder werden anhand konkreter Beispiele aus empirisch sozial- bzw. erziehungswissenschaftlichen Untersuchungen anschaulich verdeutlicht und erläutert.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Master of Arts: Voraussetzung ist die Zulassung zum Master of Arts Erziehungswissenschaft

Literaturangaben

Abel, Jürgen/Möller, Renate/Treumann, Klaus Peter (1998). Einführung in die Empirische Pädagogik. Stuttgart: Kohlhammer.
Chalmers, Alan: Wege der Wissenschaft. Berlin, Heidelberg u.a.: Springer 1989.
Flick, Uwe/Kardorff, Ernst von/Steinke, Ines (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch (insbes. Kap. 4). Reinbek bei Hamburg 2000.
Rosenthal, Garbriela: Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung (insbes. Kap. 2). Weinheim/München 2005.
Schirmer, Dominique: Empirische Methoden der Sozialforschung (insbes. Kap. 2). Paderborn: Wilhelm Fink 2009 (UTB 3175).
Sedlmeier, Peter/Renkewitz, Frank: Forschungsmethoden und Statistik in der Psychologie. München u.a.: Pearson Studium 2008.
Seipel, Christian/Riecker, Peter: Integrative Sozialforschung. Konzepte und Methoden der qualitativen und quantitativen empirischen Forschung. Weinheim/München: Juventa 2003.

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft / Master (Einschreibung bis SoSe 2011) ME 2.2   3/5 aktive Teilnahme , EL (u)oder (b)  
Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master (Einschreibung bis SoSe 2014) Modul 5 Wahlpflicht 3  
Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master (Einschreibung bis SoSe 2014) Hauptmodul 5 Wahlpflicht 3  
Konkretisierung der Anforderungen

Regelmäßige Teilnahme:
Teilnahme an mindestens 80 % aller Lehrveranstaltungstermine im WS 2010/2011
Aktive Teilnahme:
Mündliche Präsentation eines Referatsthemas mit nachträglicher schriftlicher Ausarbeitung im Umfang von ca. 6- bis 8 Seiten
Einzelleistung:
Mündliche Präsentation eines Referatsthemas mit nachträglicher schriftlicher Ausarbeitung im Umfang von ca. 11- bis 14 Seiten

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges