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250015 Gleichheit und Differenz: Ursprung des Homogenitätsgedankens und Grenzen des Heterogenitätskonzeptes (S) (WiSe 2010/2011)

Inhalt, Kommentar

Turbo- und Zentralabitur, die Vereinheitlichung der Lehr- u. Lernpläne usw. legen die Vermutung nahe, dass Bildung zusehend eine Frage der Formalisierung, Konformisierung und Ökonomisierung wird. Woher aber rührt die Idee der Homogenität, dass sie in der Lage ist bildungspolitische Entscheidungen in der aktuellen Art und Weise zu treffen? Sind alle Menschen so gleich, dass von einer homogenen Ausgangslage auszugehen ist?
Dem gegenüber deutet wissenschaftliche Erkenntnis jedoch darauf hin, dass Lernausgangslagen zusehends heterogener werden?
In diesem Seminar schlagen wir den Bogen vom Ursprung des Homogenitätsgedankens bis zu den Konzepten der Heterogenität und beleuchten deren Grenzen, daher versteht sich dieses Seminar auch als Grundlagenseminar.

Literaturangaben

• Die Anfänge der abendländischen Philosophie. Bibliothek der Antike. Fragmente der Vorsokratiker, dtv artemis, 1998
• Bieri, P., ‚Das Handwerk der Freiheit- über die Entdeckung des eigenen Willens’, Hanser, München, 2001
• Bräu, K., Schwerdt, U. (Hg.), ‚Heterogenität als Chance’, LIT Verlag, Münster, 2005
• de Montaigne, M., ‚Essais’, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main, 1998
• Keupp, H., ‚Identitätskonstruktionen – Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne‘, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999
• Welsch, W., ‚Vernunft – Die zeitgenössische Vernunftkritik und der Konzept der transversalen Vernunft’, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 2. Auflage, 1996

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MA.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MG.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Nebenfach M.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Frauenstudien (Einschreibung bis SoSe 2015)    
Studieren ab 50    
Konkretisierung der Anforderungen

Die aktive Teilnahme und die unbenotete EL werden in diesem Seminar durch das Halten eines Referates und das Anfertigen einer dazu gehörigen schriftlichen Ausarbeitung erworben. Details hierzu werden in der ersten Sitzung besprochen.

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