Der Klimawandel verändert den Naturhaushalt, die biologische Vielfalt sowie die Lebensbedingungen für Pflanzen, Tiere und den Menschen.
Das Klima ist im Mittel das Ergebnis einer einfachen Energiebilanz. Die von der Erde ins All abgestrahlte Wärmestrahlung muss die absorbierte Sonnenstrahlung im Mittel ausgleichen, wenn nicht, ändert sich das Klima.
Abweichungen können sich ergeben: Die ankommende Sonneneinstrahlung kann durch Verschiebungen in der Umlaufbahn um die Sonne variieren. Zweitens kann der in den Kosmos zurückgespiegelte Anteil wechseln. Das hängt ab von der Bewölkung und der Helligkeit der Erdoberfläche, d.h. von der Eisbedeckung, Landnutzung und Verteilung der Kontinente.
Drittens: Die abgehende Wärmestrahlung wird durch den Gehalt an absorbierenden Gasen in der Atmosphäre beeinflusst; die Konzentration von CO2 ist seit etwa 1850 stark angestiegen. Ursachen dafür sind Verbrennung fossiler Brennstoffe sowie Abholzung von Wäldern.
Auswirkungen solcher Vorgänge sind z.B. der Gletscherschwund, Anstieg des Meeresspiegels, Abnormitäten der Meeresströmungen, wetterextreme Belastung von Ökosystemen sowie spezifische Probleme für die Landwirtschaft.
Jene Einzelphänomene zielen auf die Kernfrage nach der möglichst gleichmäßigen Verfügbarkeit des Lebensmittels WASSER.
Seit Jahren werden Wasserkrisen als eine der größten Belastungen für Wirtschaft und Gesellschaft erforscht. Besonders in Afrika und Asien müssen bei wachsender Bevölkerung noch mehr Nahrungsmittel produziert werden. Aufgrund bereits vorhandener Engpässe muss die Landwirtschaft aber mit weniger Wasser auskommen.
Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf die Süßwasserressourcen und ihre räumliche Verteilung? Was sind die Chancen für eine effektive und nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft? Erforderliche Verbesserungen haben gegebene Tatsachen zu berücksichtigen:
Die erschließbaren Süßwasservorkommen der Erde sind begrenzt; zudem sind sie in Raum und Zeit ungleichmäßig verfügbar.
Ungelöste Fragen bleiben:
- Wie kann die Ernährung bei Wasserknappheit gewährleistet werden?
- Was trägt der virtuelle Wasserhandel zur Überwindung der Krise bei?
- Gibt es Partnerschaften zur Lösung der globalen Wasserkrise?
- Wie sichern wir das Menschenrecht – genügend Wasser für alle?
Dieser Kurs findet nur dann statt, wenn mindestens 10 Studierende ab 50 daran teilnehmen.
Empfohlene Literatur zur Vorbereitung:
- José L. Lozán (Hrsg.) Warnsignal Klima: Genug Wasser für alle? Hamburg, 2005.
- S. Rahmstorf, H. J. Schellnhuber: Der Klimawandel. Beck, München, 2018.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mo | 10:30-12:00 | U2-147 | 07.10.2019-31.01.2020
nicht am: 23.12.19 / 30.12.19 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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