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250287 Inklusion und Exklusion empirisch betrachtet – bildungshistorische und international-vergleichende Zugänge (BS) (WiSe 2019/2020)

Inhalt, Kommentar

Seit der UN-Behindertenrechtskonvention wird Inklusion in Deutschland auf bildungspolitischer Ebene umfänglich diskutiert. Fragt man nun danach, wie man sich dieser initial v. a. ethischen Forderung inklusiver Beschulung wie im weiteren Sinne ebenfalls gesellschaftlicher Inklusion reflexiv nähern kann, spielen empirische Zugänge eine wichtige Rolle. Neben der auf die gegenwärtigen schulstrukturellen Veränderungen fokussierten Studien aus dem Bereich der empirischen Inklusionsforschung trifft diese ebenso auf bildungshistorische wie international-vergleichende Zugänge zu. Bildungshistorische Zugänge ermöglichen hierbei einen Blick in die Geschichte von Bildungsprozessen und die Reflexion der in diesem Zuge auffindbaren Prozesse von Inklusion und Exklusion - selbst wenn diese zeitgeschichtlich nicht dezidiert als solche ettiketiert wurden. International-vergleichende Fragestellungen beziehen sich hingegen v. a. darauf, die in Deutschland nachweisbaren Veränderungen durch die Inklusionsdebatte mit internationalen Entwicklungen zu vergleichen und reflexiv zu betrachten.
Im ersten Teil des Seminares findet eine ausführliche Auseinandersetzung mit bildungshistorischen und international-vergleichenden Forschungsmethoden inklusive praktischen Übungen statt wie ebenso eine Einführung in theoretische Grundlagen für die Betrachtung inklusiver und exklusiver Prozesse. Daran anknüpfend werden mit den Teilnehmenden eigene Fragestellungen im Rahmen der Seminarthematik für kleine Forschungsprojekte entwickelt, die dann im Januar 2020 vorgestellt und diskutiert werden. Grundlage dieser Kleinststudien ist die Einarbeitung in die QDA-Software ATlas.ti, die während des Seminares erfolgt.

In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft im WiSe 2019/20

Master of Education: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Education - Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung im WiSe 2019/20

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
einmalig Fr 12-14 U0-139 11.10.2019
einmalig Fr 12-18 U0-139 08.11.2019
einmalig Sa 10-18 U4-120 09.11.2019
einmalig Fr 12-18 U0-139 29.11.2019
einmalig Sa 10-18 U4-120 18.01.2020

Klausuren

  • Keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-ISP5 Inklusion und Exklusion E2: Inklusion und Exklusion aus international vergleichender Perspektive Studienleistung
Studieninformation
25-ME2 Methodologien und Methoden empirischer Forschung E1: Methodologien und Methoden qualitativer Forschung Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Es wird erwartet, dass sich die Studierenden im Seminar als Studienleistung in eine Forschungssoftware einarbeiten und eigenständig eine Kleinststudie durchführen, in der sie diese Software anwenden. Diese Kleinststudie wird in der zweiten Seminarhälfte gemeinsam besprochen und kann dann bspw. als Grundlage für eine weiterführende Masterarbeit dienen.

Lernraum
TeilnehmerInnen
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Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges