250128 Film als visuelle Kultur - Queer Cinema und Mainstream Kino (S) (SoSe 2010)

Inhalt, Kommentar

Zentral für eine medienpädagogische Auseinandersetzung ist ein Verständnis von Medien als Lern- und Erfahrungsbereich. (medienpädagogisches Manifest 2009) Medienkritik als ein Schwerpunkt von Medienkompetenz benennt „visuelle Kompetenz“ als Fähigkeit, sich kritisch mit Bildern und filmischen Repräsentationen auseinanderzusetzen. Eine Cultural Studies geleitete Medienpädagogik versucht herauszuarbeiten, wie Medien dazu beitragen, spezifisches Wissen z.B. über bestimmte gesellschaftliche Gruppen in Umlauf zu bringen, es zu reproduzieren aber auch zu verändern und welche Rolle dabei den RezipientInnen zukommt. (Hipfl)

Die Relevanz der Untersuchung von Repräsentationen nicht-heterosexueller Lebensentwürfe in Filmen besteht aus der Perspektive der Cultural Studies in der Annahme der Spiegelung gesellschaftlicher Verhältnisse in den Medien. Vor dem Hintergrund dieser Perspektive werden im Seminar Filmbeispiele aus dem so genannten Hollywood Mainstream Kino und dem Queer Cinema behandelt. In Anlehnung an John Fiske, als einen bedeutenden Vertreter der Cultural Studies, liegt ein Schwerpunkt des Seminars auf einer Kontextualisierung der Textanalyse: Die Studierenden werden der Frage nachgehen, inwiefern Interferenzen existieren zwischen gesellschaftlichen Diskursen und dem Medium Film. Welche Diskurse spiegeln sich in den unterschiedlichen Filmbeispielen wider? Welches Wissen wird produziert? Welche Bedeutung kommt "visueller Kompetenz" in den jeweiligen Filmbeispielen zu? Im Zentrum der Filme stehen hierbei Inszenierungen nicht-heterosexueller Lebensentwürfe.

Die Konzeptionalisierung des Seminars sieht für Studierende die einen Schein/aktive Teilnahme erwerben wollen die Möglichkeit vor, eine der Sitzungen, die sich an den jeweiligen Film anschließen, selber durchzuführen. Dies geschieht in Gruppen von max. 4 Studierenden. In der Einführungsveranstaltung wird näher auf die Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Sitzungen eingegangen.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Master of Arts: Voraussetzung ist die Zulassung zum Master of Arts Erziehungswissenschaft
Für andereStudiengänge sind keine Teilnahmevoraussetzungen erforderlich.

Lehrende

Termine ( Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft / Master (Einschreibung bis SoSe 2011) ME 12.1   4 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MA.3.2.1; MA.5.2.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MG.3.2.1; MG.5.2.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Nebenfach M.3.2.1; M.5.2.1   3 aktive Teilnahme  
Gender Studies / Master (Einschreibung bis SoSe 2013) Hauptmodul 1; Hauptmodul 1.2; Hauptmodul 1.4   3 (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich)  
Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master (Einschreibung bis SoSe 2014) Modul 7 Wahlpflicht 3  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) G.4.3   scheinfähig  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) H.3.5; H.2.3   scheinfähig  

Aktive Teilnahme:
• Regelmäßige Teilnahme + Vorbereitung der einzelnen Sitzungen (Lektüre)
• Gestaltung einer Sitzung (max. 4 Studierende)

Weitere Möglichkeiten für die aktive Teilnahme:
Verfassen einer Filmkritik zu einem der im Seminar behandelten Filme (1 - 2 Seiten)

Scheinerwerb DSE:
• Gestaltung einer Sitzung (max. 4 Studierende)

Weitere Möglichkeiten für einen Scheinerwerb:

Grundstudium DSE: Hausarbeit 8 – 10 Seiten
Hauptstudium DSE: Hausarbeit 10 – 15 Seiten

Kein E-Learningangebot vorhanden
Adresse:
SS2010_250128@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die Veranstaltungsteilnehmer*innen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die Teilnehmer*innen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_16507579@ekvv.uni-bielefeld.de
Hinweise:
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Mittwoch, 24. Februar 2010 
Letzte Änderung Räume:
Mittwoch, 24. Februar 2010 
Art(en) / SWS
Seminar (S) / 2
Einrichtung
Fakultät für Erziehungswissenschaft
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16507579