Zentral für eine medienpädagogische Auseinandersetzung ist ein Verständnis von Medien als Lern- und Erfahrungsbereich. (medienpädagogisches Manifest 2009) Medienkritik als ein Schwerpunkt von Medienkompetenz benennt „visuelle Kompetenz“ als Fähigkeit, sich kritisch mit Bildern und filmischen Repräsentationen auseinanderzusetzen. Eine Cultural Studies geleitete Medienpädagogik versucht herauszuarbeiten, wie Medien dazu beitragen, spezifisches Wissen z.B. über bestimmte gesellschaftliche Gruppen in Umlauf zu bringen, es zu reproduzieren aber auch zu verändern und welche Rolle dabei den RezipientInnen zukommt. (Hipfl)
Die Relevanz der Untersuchung von Repräsentationen nicht-heterosexueller Lebensentwürfe in Filmen besteht aus der Perspektive der Cultural Studies in der Annahme der Spiegelung gesellschaftlicher Verhältnisse in den Medien. Vor dem Hintergrund dieser Perspektive werden im Seminar Filmbeispiele aus dem so genannten Hollywood Mainstream Kino und dem Queer Cinema behandelt. In Anlehnung an John Fiske, als einen bedeutenden Vertreter der Cultural Studies, liegt ein Schwerpunkt des Seminars auf einer Kontextualisierung der Textanalyse: Die Studierenden werden der Frage nachgehen, inwiefern Interferenzen existieren zwischen gesellschaftlichen Diskursen und dem Medium Film. Welche Diskurse spiegeln sich in den unterschiedlichen Filmbeispielen wider? Welches Wissen wird produziert? Welche Bedeutung kommt "visueller Kompetenz" in den jeweiligen Filmbeispielen zu? Im Zentrum der Filme stehen hierbei Inszenierungen nicht-heterosexueller Lebensentwürfe.
Die Konzeptionalisierung des Seminars sieht für Studierende die einen Schein/aktive Teilnahme erwerben wollen die Möglichkeit vor, eine der Sitzungen, die sich an den jeweiligen Film anschließen, selber durchzuführen. Dies geschieht in Gruppen von max. 4 Studierenden. In der Einführungsveranstaltung wird näher auf die Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Sitzungen eingegangen.
Master of Arts: Voraussetzung ist die Zulassung zum Master of Arts Erziehungswissenschaft
Für andereStudiengänge sind keine Teilnahmevoraussetzungen erforderlich.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2011) | ME 12.1 | 4 | aktive Teilnahme | |||
| Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2011) | MA.3.2.1; MA.5.2.1 | 3 | aktive Teilnahme | |||
| Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2011) | MG.3.2.1; MG.5.2.1 | 3 | aktive Teilnahme | |||
| Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Nebenfach | M.3.2.1; M.5.2.1 | 3 | aktive Teilnahme | ||
| Gender Studies / Master | (Einschreibung bis SoSe 2013) | Hauptmodul 1; Hauptmodul 1.2; Hauptmodul 1.4 | 3 | (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich) | |||
| Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master | (Einschreibung bis SoSe 2014) | Modul 7 | Wahlpflicht | 3 | |||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | G.4.3 | scheinfähig | ||||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | H.3.5; H.2.3 | scheinfähig |
Aktive Teilnahme:
• Regelmäßige Teilnahme + Vorbereitung der einzelnen Sitzungen (Lektüre)
• Gestaltung einer Sitzung (max. 4 Studierende)
Weitere Möglichkeiten für die aktive Teilnahme:
Verfassen einer Filmkritik zu einem der im Seminar behandelten Filme (1 - 2 Seiten)
Scheinerwerb DSE:
• Gestaltung einer Sitzung (max. 4 Studierende)
Weitere Möglichkeiten für einen Scheinerwerb:
Grundstudium DSE: Hausarbeit 8 – 10 Seiten
Hauptstudium DSE: Hausarbeit 10 – 15 Seiten