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250099 Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen (BS) (SoSe 2019)

Inhalt, Kommentar

Element 1. Theorien und empirischen Befunden zu Differenzkonstruktionen, Pluralisierung und Individualisierung.

Zu „Anderen“ gemacht
Zur Konstruktion von „Anderen“ in der Migrationsgesellschaft.

Die Konstruktion eines „Wir“ gegen ein „Ihr“ bzw., die Konstruktion des imaginären „Anderen“ ist ein maßgeblich strukturierender Bestandteil sozialer Zusammenhänge in der deutschen Migrationsgesellschaft. Das WIR wird innerhalb dieser Differenzordnungen als „Natürlich und Selbstverständlich “ dargestellt, die „Anderen“ als Fremd konstruiert. In diesem Prozess werden homogene Bilder von Personengruppen hergestellt und diesen wiederum bestimmte - meist negativ besetzte - Eigenschaften zu geschrieben. Nicht zuletzt durch die medialen Diskurse, werden die „Anderen“ schließlich zur Gefahr erklärt, die erhöhte Sicherheitsvorkehrungen nach sich ziehen, welche dann jedoch die Freiheit aller Gesellschaftsmitglieder einschränken. Im Rahmens rassistischer Diskurse und sozialer Praxen, werden immer wieder vermeintliche Unterschiede präsentiert, dargestellt und reproduziert, so dass diese die Gesellschaft strukturieren und wie eine selbstverständliche Norm in Erscheinung treten.

Im Rahmen des Seminars betrachten wir gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Kontexte und ihre Komplexität bei der Erklärung von Migration und Flucht und setzen Theorien zu Patriarchat, Rassismus und Kolonialismus dazu in ein Verhältnis. Es werden außerdem Einblicke in politische Praxen aus aktivistischen Kreisen und rassismuskritische Bildungsarbeit erfolgen.

Inhalte des Seminars:
· Flucht, Asyl, Migrationsgesellschaftsgesellschaft
· Differenzordnungen
· Die Rolle medialer Diskurse bei der Reproduktion von Rassismus
· Repräsentationspolitiken
· Kollektive Identität und (Gruppen)Zugehörigkeit
· Subjekte die zu Interventionsgegenstände gemacht werden: Positionieren und positioniert werden
· Politische Praxen aus aktivistischen Kreisen

In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html

Literaturangaben

· Birgit Rommelspacher: Was ist Rassismus
· Edward Said: Orientalism/ „Othering“
· Castro Varela/Dhawan: Einführung in die postkoloniale Theorie   
· Katharina Walgenbach: Intersektionalität, eine Einführung   

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-BE-IndiErg2_a IndiErg: Differenz und Heterogenität E2: Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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E3: Heterogene Lebenslagen oder Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-BE11 Abschlussmodul E1: Seminar Studienleistung
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25-BE7 Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen E1: Theorie und Empirie personen- und gruppenbezogener Differenzkonstruktionen Studienleistung
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25-BiWi12 Differenz und Heterogenität (Grundschule) E1: Heterogene und differenzbedingte Lebenswelten Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend unbenotete Prüfungsleistung Studieninformation
25-BiWi6 Differenz und Heterogenität E1: Heterogene und differenzbedingte Lebenswelten Studienleistung
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25-BiWi6_a Differenz und Heterogenität E1: Heterogene und differenzbedingte Lebenswelten Studienleistung
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25-FS-BE7 Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen E1: Theorie und Empirie personen- und gruppenbezogener Differenzkonstruktionen Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-UFP-P4 Individuelle Profilbildung: Differenz, Heterogenität und Inklusion E2: Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

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Keine Konkretisierungen vorhanden
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