300010 Wie funktionieren Familien? (S) (SoSe 2010)

Inhalt, Kommentar

Trotz aller gesellschaftlichen Veränderungstendenzen sind familiale Lebensformen immer noch eine äußerst gefragte Option, wenn es um das Interesse an der Realisierung und Gestaltung persönlicher bzw. dialogischer Beziehungen geht. Warum solche Beziehungen im Alltag gelingen oder auch nicht gelingen, ist das zentrale Problem des Seminars. Demzufolge sind sozialwissenschaftliche Ansätze und Studien, die Einblick in das Bedingungsgefüge und einzelne Bedingungsfaktoren des "Funktionierens" von Familien vermitteln, Gegenstand des Seminars.

Dabei soll insbesondere geklärt werden:

  • woran man erkennen kann, ob Familien funktionieren,
  • auf welche Weise Familien funktionieren,
  • warum manche Familien "besser" oder "schlechter" funktionieren als andere,
  • was zum "Zusammenbruch" von Familiensystemen führen kann
  • und welche Konsequenzen der gegenwärtige gesellschaftliche Wandel für das Funktionieren von Familien hat.

Das Seminar wendet sich an Studierende im Hauptstudium bzw. im Masterstudiengang, die ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Familiensoziologie auffrischen oder vertiefen wollen. Da am Beispiel der Familie auch allgemeine soziologische Betrachtungsweisen und Konzepte erörtert werden, eignet sich diese Veranstaltung besonders gut für das Nebenfachstudium. Es werden keine speziellen Kenntnisse vorausgesetzt.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte werden gesetzt:

  • Handlungs- und systemtheoretische Grundlagen,
  • Konzepte des "Funktionierens" von Familien,
  • Qualität von Partnerbeziehungen und Eltern-Kind-Beziehungen,
  • Kommunikationsmuster und Kommunikationsstörungen,
  • Krisen-, Streß- und Problembewältigung,
  • Bedingungen familialer Funktionsfähigkeit,
  • die "strukturelle Rücksichtslosigkeit" der Gesellschaft und die Zukunft der Familie.

Das Seminar wird durch das Stud.IP unterstützt. Der dafür erforderliche Zugangscode wird zu Beginn des Seminars mitgeteilt.

Der Veranstaltungsplan kann ab dem 21. März aus der Dokumentenablage heruntergeladen werden.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Bachelorexamen oder eine Zwischenprüfung bzw. ein Vordiplom

Literaturangaben

Literatur zur Vorbereitung (eine ausführliche Literaturliste wird in der Veranstaltung bereitgestellt):

  • Bien, Walter & · Marbach, Jan H. (Hrsg.), 2008: Familiale Beziehungen. Familienalltag und soziale Netzwerke. Ergebnisse der drei Wellen des Familiensurvey, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Cierpka, Manfred (Hrsg.), 2008: Handbuch der Familiendiagnostik, 3. aktualisierte und ergänzte Auflage, Heidelberg: Springer Medizin Verlag.
  • Ecarius, J. (Hrsg.) 2007: Handbuch Familie, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Hahn, K. & Burkart, G. (Hrsg.), 1998: Liebe am Ende des 20. Jahrhunderts. Studien zur Soziologie intimer Beziehungen, Opladen: Leske+Budrich.
  • Hill, P.-B. & Kopp, J., 2006: Familiensoziologie: Grundlagen und theoretische Perspektiven, 4. überarb. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Huinink, J., Strohmeier, K.P. & Wagner, M. (Hrsg.), 2001: Solidarität in Partnerschaft und Familie. Zum Stand familiensoziologischer Theoriebildung, Würzburg: Ergon.
  • Lenz, Karl & Nestmann, Frank (Hrsg.), 2009: Handbuch Persönliche Beziehungen, Weinheim & München: Juventa.
  • White, J.M. & Klein, D.M., 2008: Familiy Theories, Third Edition, Los Angeles u.a.: Sage

Lehrende

Termine ( Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Gender Studies / Master (Einschreibung bis SoSe 2013) Hauptmodul 1; Hauptmodul 1.2   3 (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich)  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) H.S.1   scheinfähig  
Soziologie Nebenfach 2.1.3 Wahlpflicht HS
Soziologie / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2005) 2.1.3 Wahl HS
Soziologie / Master (Einschreibung bis SoSe 2012) Modul 1.2   3 (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich)  
Studieren ab 50    

Keine Konkretisierungen vorhanden
Kein E-Learningangebot vorhanden
Adresse:
SS2010_300010@ekvv.uni-bielefeld.de
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Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die Teilnehmer*innen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_15618359@ekvv.uni-bielefeld.de
Hinweise:
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Dienstag, 23. Februar 2010 
Letzte Änderung Räume:
Dienstag, 23. Februar 2010 
Art(en) / SWS
Seminar (S) / 2
Einrichtung
Fakultät für Soziologie
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15618359