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230355 Sprache und Kognition: Vom sprachlichen Stimulus zum mentalen Repräsentat (S) (WiSe 2018/2019)

Diese Veranstaltung ist ausgefallen!

Inhalt, Kommentar

Das Verstehens sprachlicher Äußerungen ist ein komplexer Vorgang, der diverse kognitive Prozesse umfasst, die auf unterschiedlichen System-Ebenen ablaufen:

  • Physikalische Ereignisse müssen registriert, gefiltert und als Signale identifiziert werden.
  • Die Signale müssen nach Zusammengehörigkeit gruppiert und als Symbole organisiert werden.
  • Die Symbole müssen gedanklich mit den Begriffen verbunden werden, für die sie stehen.
  • Die Beziehungen der Begriffe zueinander müssen unter Einbezug von gespeichertem Wissen analysiert werden.
  • Die aktivierten Wissensbestände müssen zu einem mentalen Modell des Sachverhalts synthetisiert werden.
  • Das jeweillige mentale Sachverhalts-Modell muss auf Plausibilität und Zweckmäßigkeit geprüft werden.

In der Veranstaltung werden wir uns das Ensemble dieser kognitiven Prozesse genauer anschauen und die wichtigsten der dazu vorliegenden Theorien und Erkenntnisse aus linguistischer und psychologischer Perspektive diskutieren.

Literaturangaben

Rickheit, G., Sichelschmidt, L. & Strohner, H. (2007). Psycholinguistik. Tübingen: Stauffenburg.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

  • ausgefallen

Klausuren

  • ausgefallen

Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Linguistik: Kommunikation, Kognition und Sprachtechnologie / Master (Einschreibung ab WiSe 10/11) 23-LIN-MaSK1   3  
Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges