250085 Das Leben anpacken - Konzepte der Berufsorientierung und Lebensplanung in der Sekundarstufe I (S) (WiSe 2009/2010)

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hierzu Vertiefungskurse (didaktische Begleitung/Schreibwerkstatt) in Seminar 250087 + 250266

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Das Seminar soll zum einen grundsätzlich Fragen "rund um die Berufswahl und Lebensplanung von Mädchen und Jungen" aufgreifen. Neben der Hinführung auf diese Fragestellungen und Themenbereiche sollen vor allem schulische und außerschulische Konzepte aus dem Bereich der Berufsorientierung und Lebensplanung vorgestellt und erarbeitet werden. Diese Konzepte beziehen sich in erster Linie auf Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren. Besonderer Fokus wird auf den Themenbereich Berufsorientierung und Lebensplanung von Jungen gesetzt.

Die Arbeit mit Mädchen und Jungen zur Berufs- und Lebensplanung ist im schulischen wie im außerschulischen Alltag immer eine Herausforderung. Zwischen dem Anspruch und den Möglichkeiten, an den Bedürfnissen der SchülerInnen orientierte Projekte innerhalb und außerhalb des Unterrichtes durchzuführen, klaffen oft große Lücken. Hinzu kommt, dass die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt nicht dazu beiträgt, dass die Jugendlichen hoffnungsvoll, selbstbewusst und optimistisch ihre Zukunftsplanung in Angriff nehmen.
Die Berufsorientierungskonzepte der einzelnen Schulen und auch einiger außerschulischer Bildungsträger konzentrieren sich häufig an einem reduzierten Arbeitsbegriff. Der Begriff der Erwerbsarbeit wird thematisiert; die für das Überleben einer Gesellschaft notwendigen Bereich der Familien- und Hausarbeit finden in der Berufsorientierung und Lebensplanung zu wenig Raum.
Die Übergänge von Mädchen und Jungen in Ausbildungsverhältnisse sind geschlechtspezifisch geprägt. Mädchen denken bei der Wahl ihrer Ausbildungen häufig die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit. Jungen berücksichtigen dieses Problemfeld bei ihrer konkreten Entscheidung für eine Ausbildung seltener.
Seit der Veröffentlichung verschiedener Schulleistungsstudien (u.a. PISA) ist deutlich geworden, dass Jungen im Vergleich zu den Mädchen die schlechteren Bildungsabschlüsse erreichen. Die Veränderungen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes in den letzten Jahren (zuzüglich der weiterhin zu erwartenden Veränderungen) und die schlechten Qualifikationen vieler Jungen haben ihre Chancen erheblich verschlechtert nach Beendigung der Schule direkt eine Berufsausbildung zu beginnen.
Für Mädchen und Jungen sind die Eltern immer noch die wichtigsten Informanten, wenn es um Berufswahlentscheidungen und Lebensplanung geht. Dies zeigen alle Umfragen deutlich. Der Einfluss der Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit ist erschreckend gering. Auch Lehrkräfte und außerschulische Berater haben einen weniger wichtigen Einfluss als die Eltern.

Angeboten werden für dieses Seminar folgende Vertiefungen:
250087 Didaktische Begleitung (Boldt)
250266 Schreibwerkstatt (Fiedler-Ebke)

Teaching staff

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Subject assignments

Degree programme/academic programme Validity Variant Subdivision Status Semester LP  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Enrollment until SoSe 2011) MA.3.4.2; MA.5.4.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Enrollment until SoSe 2011) MG.3.4.2; MG.5.4.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor (Enrollment until SoSe 2011) Nebenfach M.3.4.2; M.5.4.2   3 aktive Teilnahme  
Frauenstudien (Enrollment until SoSe 2015)    
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Enrollment until SoSe 2008) G.4.1; H.2.1   scheinfähig  

Bedingungen für die Vergabe von Leistungspunkten:

  • Regelmäßige aktive Teilnahme und Mitarbeit
  • Lesen der Basistexte
  • Recherchearbeit zur Vorbereitung einzelner Sitzungen

Bedingungen für die Benotete Einzelleistung:

  • Aktive Mitarbeit in der Vertiefungsveranstaltung
  • Übernahme eines Teils einer Seminargestaltung
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Friday, December 11, 2015 
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Friday, August 21, 2009 
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Friday, August 21, 2009 
Type(s) / SWS (hours per week per semester)
seminar (S) / 2
Department
Faculty of Educational Science
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12761139